BitMart sieht sich formeller Beschwerde von Scandic Coin wegen massiver Verzögerungen bei SNC‑Token-Auszahlungen gegenüber

Scandic Coin attackiert BitMart wegen blockierter SNC- und USDT-Auszahlungen und stellt die behauptet geordnete Abwicklung der Börse infrage.
vor 2 Stunden
BitMart sieht sich formeller Beschwerde von Scandic Coin wegen massiver Verzögerungen bei SNC‑Token-Auszahlungen gegenüber

Hamburg, Deutschland, 3. August 2026, Chainwire

SCANDIC COIN (SNC) fordert die Kryptobörse BitMart erneut nachdrücklich auf, drei ausstehende Auszahlungsaufträge aus einem bereits verifizierten institutionellen Konto unverzüglich auszuführen – oder andernfalls eine vollständige, schriftliche und transaktionsbezogene Begründung für die anhaltende Nichtausführung zu liefern.

Vier am 3. August 2026 aus der BitMart‑Kontenoberfläche gesicherte PDF‑Dokumente:

1: https://image-hha.imageproxy.bid/uploads/FireShot_Capture_030_-\BitMart\-\_Cryptocurrency\Exchange\-\Buy\\_sell\_Bitcoin,\Ethereum,\Tet\\-\_www.bitmart.com.pdf

2: https://image-hha.imageproxy.bid/uploads/FireShot_Capture_027\_-\BitMart\-\_Cryptocurrency\Exchange\-\Buy\\_sell\_Bitcoin,\Ethereum,\Tet\\-\_www.bitmart.com.pdf

3: https://image-hha.imageproxy.bid/uploads/FireShot_Capture\028\-\BitMart\-\_Cryptocurrency\Exchange\-\Buy\\_sell\_Bitcoin,\Ethereum,\Tet\\-\_www.bitmart.com.pdf

4: https://image-hha.imageproxy.bid/uploads/FireShot_Capture\029\-\BitMart\-\_Cryptocurrency\Exchange\-\Buy\\_sell\_Bitcoin,\Ethereum,\Tet\\-\_www.bitmart.com.pdf

dokumentieren die relevanten Transaktionsdaten. Die Unterlagen zeigen die Details der drei offenen Auszahlungen; eine vierte Seite bestätigt ausdrücklich, dass BitMart die institutionelle Verifizierung der Betreibergesellschaft abgeschlossen hat. Vor diesem Hintergrund dürften die Auszahlungen bei einer ordnungsgemäßen KYC/KYB‑ und Geldwäscheprüfung (AML) nicht scheitern.

BitMarts eigene Aufzeichnungen zeigen drei nicht abgewickelte Auszahlungen

Die Detailseiten wurden am 3. August 2026 zwischen 07:15:28 und 07:20:09 gesichert. Für alle drei Auszahlungen ist das ETH‑Netzwerk angegeben:

Transaktion 31942705 – USDT, ETH‑Netzwerk; angelegt am 26. Juli 2026 um 08:54:11; Betrag 21.898,086448 USDT; Gebühr 3,1; kein Abschlusszeitpunkt; 0 von 12 Bestätigungen; Status „Processing“; TXID „No Record“.

Transaktion 31943017 – SNC, ETH‑Netzwerk; angelegt am 26. Juli 2026 um 09:07:20; Betrag 926.634,6 SNC; Gebühr 18; kein Abschlusszeitpunkt; 0 von 12 Bestätigungen; Status „Processing“; TXID „No Record“.

Transaktion 31944747 – USDT, ETH‑Netzwerk; angelegt am 26. Juli 2026 um 10:14:45; Betrag 255,704753 USDT; Gebühr 3,1; kein Abschlusszeitpunkt; 0 von 12 Bestätigungen; Status „Processing“; TXID „No Record“.

Die beiden USDT‑Datensätze summieren sich exakt auf 22.153,791201 USDT; hinzu kommen 926.634,6 SNC. Zum Zeitpunkt der Datensicherung wies keine der drei Detailseiten ein Abschlussdatum oder eine Blockchain‑Transaktions‑ID aus. Sämtliche Einträge standen weiterhin bei 0 von 12 Netzwerkbestätigungen. Aus den in den PDFs sichtbaren Anlage‑ und Sicherungszeitpunkten ergibt sich, dass die Auszahlungsaufträge zu diesem Zeitpunkt bereits seit fast acht Tagen offen waren.

Kleinere SNC‑Auszahlung hingegen als erfolgreich verbucht

In der auf den gleichen BitMart‑Seiten sichtbaren Übersicht „Recent Withdrawals“ wird zudem die Transaktion 31944807 über 4.332,39 SNC aufgeführt. Diese Auszahlung ist als am 27. Juli 2026 um 11:40:33 abgeschlossen dokumentiert – mit 12 von 12 Bestätigungen und dem Status „Succeed“.

Dieser Eintrag liefert keinerlei Erklärung dafür, warum die drei deutlich größeren Auszahlungen weiterhin nicht abgewickelt wurden. Er belegt jedoch, dass BitMart im relevanten Zeitraum zumindest eine weitere SNC‑Auszahlung als erfolgreich abgeschlossen verbucht hat. Gerade deshalb bedarf es einer konkreten Begründung, warum die Transaktionen 31942705, 31943017 und 31944747 abweichend behandelt wurden und bis zum 3. August nicht einmal eine TXID erhalten hatten.

Das institutionelle Konto war von BitMart freigeschaltet

Eine vierte BitMart‑Seite, archiviert am 3. August 2026 um 07:23:24, bestätigt ausdrücklich die erfolgreiche institutionelle Verifizierung. BitMart hebt unter anderem höhere Ein‑ und Auszahlungslimits, die Möglichkeit zur Einrichtung von bis zu 50 Unterkonten sowie einen durchgehenden VIP‑Kundenservice als Vorteile des institutionellen Status hervor. SCANDIC COIN erläutert, dass die betreffenden Vermögenswerte durch die Betreibergesellschaft per Banküberweisung von ihrem deutschen Geschäftskonto auf BitMart eingezahlt wurden und wirtschaftlich eindeutig dem Unternehmen zuzurechnen sind. Es handele sich weder um offene Handelspositionen noch um Vermögenswerte, die wirtschaftlich BitMart selbst gehörten.

Die abgeschlossene institutionelle Verifizierung schließt eine vage, pauschale Berufung auf geldwäscherechtliche, sanktionsrechtliche, sicherheits- oder risikobezogene Gründe als ausreichende Antwort aus. Eine bloße Allgemeinverweisung auf „Compliance“ würde die auf BitMarts eigener Plattform sichtbaren, konkreten Fakten nicht adressieren.

Öffentliche Erklärung bereits am 28. Juli 2026 eingefordert

Das Problem der blockierten Auszahlungen wurde nicht erst am 3. August öffentlich. Bereits am 27. Juli 2026 hatte SNC SCANDIC COIN die ausstehenden Auszahlungsaufträge öffentlich dokumentiert und von BitMart explizit eine umgehende Erklärung verlangt – eine Antwort blieb bis heute aus. Es dränge sich damit der Eindruck auf, dass bei BitMart offenbar keine zuständigen Mitarbeiter mehr erreichbar sind, um Medienanfragen zu beantworten.

Englische Berichterstattung:

https://www.hamburgeranzeiger.de/en/Economy/710079-bitmart-under-pressure-22000-usdt-and-930000-snc-still-not-released-after-48-hours-is-bitmart-running-out-of-funds.html

Chinesische Berichterstattung:

https://www.hamburgeranzeiger.de/Wirtschaft/710086-bitmart-22000-usdt-930000-snc-48-bitmart.html

Gefordert wurden entweder die sofortige Freigabe der Vermögenswerte oder eine detaillierte schriftliche Stellungnahme, die den konkreten rechtlichen, Compliance‑, technischen oder sicherheitsbezogenen Grund sowie ein verbindliches Abschlussdatum benennt. Spätestens seit dem 28. Juli ist BitMart somit öffentlich und unmissverständlich mit den entscheidenden Fragen konfrontiert: Warum wurden die Auszahlungen nicht vollzogen? Wann werden die Vermögenswerte freigegeben? Und verfügt die Plattform noch über die operative und finanzielle Leistungsfähigkeit, um berechtigte Auszahlungsaufträge vollständig zu bedienen?

Nach Darstellung von SCANDIC COIN hat BitMart bis heute, dem 3. August 2026, nach wie vor keine fallbezogene Erklärung abgegeben. Tage nach der öffentlichen Aufforderung führen BitMarts eigene Seiten die drei Transaktionen weiterhin mit 0 von 12 Bestätigungen, ohne Abschlussdatum und ohne TXID. Das Ausbleiben einer konkreten Antwort ist damit keineswegs eine bloße Kommunikationspanne, sondern ein zentraler Bestandteil der dokumentierten Ereigniskette.

Ablauf der Ereignisse stellt angeblich „geordnete“ Einstellung des Geschäftsbetriebs infrage

BitMart selbst hat die Schließung seiner Handelsplattform als geordneten, transparenten und verantwortungsvollen Prozess bezeichnet und zugesichert, dass der Auszahlungsservice verfügbar bleibe. An diesen eigenen Zusagen muss sich der tatsächliche Umgang mit dem Fall messen lassen. Eine geordnete Abwicklung setzt voraus, dass ein verifizierter institutioneller Kunde bei außergewöhnlich langen Verzögerungen zeitnah eine konkrete, nachvollziehbare und überprüfbare Begründung erhält.

Wenn drei eindeutig identifizierte Auszahlungen über zusammen 22.153,791201 USDT und 926.634,6 SNC nach nahezu acht Tagen weiterhin ohne TXID feststecken und eine bereits am 28. Juli öffentlich eingeforderte Stellungnahme bis zum 3. August ausbleibt, spricht dies stark dagegen, den konkreten Vorgang noch als normale, geordnete Einstellung des Geschäftsbetriebs einzustufen. Damit ist weder eine Insolvenz noch eine rechtswidrige Veruntreuung von Vermögenswerten bewiesen. Wohl aber entstehen erhebliche, objektiv überprüfbare Zweifel daran, ob BitMarts angekündigte „ordentliche und transparente Abwicklung“ im vorliegenden Fall tatsächlich umgesetzt wird. BitMart steht nun in der Pflicht, belastbare Nachweise zu liefern – allgemeine Beruhigungsformeln reichen nicht aus.

SCANDIC COIN fordert BitMart daher mit sofortiger Wirkung auf:

  1. die Transaktionen 31942705, 31943017 und 31944747 auszuführen;
  2. für jede abgewickelte Blockchain‑Transaktion die vollständige TXID offenzulegen;
  3. präzise zu erläutern, warum – sofern dies weiterhin zutrifft – bislang keinerlei Blockchain‑Transaktion erzeugt wurde;
  4. schriftlich zu bestätigen, dass die durch die drei Auszahlungsdatensätze repräsentierten Vermögenswerte der Betreibergesellschaft von SNC SCANDIC COIN vollständig zur Verfügung stehen;
  5. zu erklären, warum die kleinere SNC‑Transaktion 31944807 als erfolgreich abgeschlossen angezeigt wird, während die drei größeren Auszahlungen weiterhin bei 0 von 12 Bestätigungen verharren;
  6. offenzulegen, weshalb die bereits am 28. Juli 2026 öffentlich eingeforderte Stellungnahme bis zum 3. August 2026 nicht abgegeben wurde, und ein verbindliches Abschlussdatum zu benennen.

ERKLÄRUNG DER BETREIBERGESELLSCHAFT VON SNC SCANDIC COIN

_„Eine geordnete Abwicklung, wie sie BitMart öffentlichkeitswirksam als ‚orderly‘ beschrieben hat, muss sich auch im praktischen Ablauf als geordnet erweisen.“ SNC SCANDIC COIN hat BitMart bereits am 28. Juli 2026 öffentlich und unmissverständlich zu einer konkreten Erklärung aufgefordert. Bis heute, 3. August 2026, liegen uns nach bestem Wissen weder die TXIDs noch eine zufriedenstellende, transaktionsscharfe Begründung vor. BitMarts eigene Seiten listen drei exakte Transaktionsnummern, präzise Beträge, genaue Anlegezeitpunkte, 0 von 12 Bestätigungen, den fortdauernden Status ‚Processing‘ und keine TXID. In derselben Übersicht wird eine kleinere SNC‑Auszahlung als erfolgreich verbucht, während die drei größeren Vorgänge weiter ausstehen. Eine geordnete Abwicklung von“ Geschäftsabläufe müssen auch in der praktischen Umsetzung geordnet, transparent und jederzeit nachvollziehbar sein. Eine nahezu achttägige Vollpause sämtlicher Blockchain-Transaktionen sowie mehrere Tage ohne jede Reaktion auf eine öffentliche Anfrage lassen sich kaum noch als normaler Abwicklungsprozess bezeichnen.

Wir fordern keine Spekulationen, sondern überprüfbare Fakten und die unverzügliche Freigabe unserer eigenen Vermögenswerte; alles andere käme einer vorsätzlichen Veruntreuung und einem Diebstahl gleich. Sollte sich dies bestätigen, werden wir Strafanzeige erstatten, eine öffentliche Medienkampagne einleiten und in den Medien Bildmaterial der verantwortlichen Betreiber von BitMart veröffentlichen.“

SCANDIC COIN / SNC: [email protected]

Kontakt

Lina Brugger
[email protected]

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