Bybit rüstet Cybersicherheit gegen neue Krypto-Bedrohungen auf und verhindert potenzielle Nutzerverluste von 700 Mio. US-Dollar

Bybit verschärft nach dem Vorfall 2025 seine Sicherheitsarchitektur, setzt voll auf On‑Chain-Überwachung und KI-gestützte Abwehr.
vor 3 Stunden
Bybit rüstet Cybersicherheit gegen neue Krypto-Bedrohungen auf und verhindert potenzielle Nutzerverluste von 700 Mio. US-Dollar

Bybits H1-2026-Bericht zeigt erweiterte Kontosicherheit, 100% On-Chain-Überwachung und KI-gestützte Bedrohungserkennung nach dem Sicherheitsvorfall 2025

DUBAI, VAE, 19. Aug. 2026 /PRNewswire/ -- Bybit, nach Handelsvolumen die weltweit zweitgrößte Kryptowährungsbörse, hat nach dem Diebstahl von rund 1,46 Mrd. US-Dollar in digitalen Vermögenswerten im Februar 2025 seine Sicherheitssysteme deutlich ausgebaut. Ziel ist ein Modell, das Bedrohungen früher erkennt, schneller reagiert und sich kontinuierlich anpasst – auch an neue Angriffsmethoden mit Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

In seinem H1 2026 Risk & Security Report, der den Zeitraum vom 1. Januar bis 15. Juni abdeckt, beschreibt Bybit den Betrieb eines dreistufigen Schutzsystems: Sicherung von Nutzern und Konten, Echtzeit-On-Chain-Überwachung sowie KI-gestützte Security Operations.

Ziel ist nicht, wahllos weitere Kontrollen aufzuschichten, sondern ein lernfähiges Sicherheitssystem zu etablieren, das neue Bedrohungen fortlaufend aufnimmt und die Zeitspanne zwischen Erkennung und Eingriff minimiert.

> „Das Wettrüsten in der Cybersicherheit findet inzwischen im Minutentakt statt. KI zur Stärkung unserer Sicherheits- und Risikokontrollkapazitäten zu nutzen – und gleichzeitig die KI-Systeme selbst abzusichern – hat für uns höchste Priorität. Menschliche Urteilskraft bleibt dabei der Kern aller sicherheitskritischen Entscheidungen“, sagt David Zong, Head of Group Risk Control and Security bei Bybit.

Vom Reagieren auf Vorfälle zur permanenten Verteidigung

Versierte Angreifer nutzen Schwachstellen an der Schnittstelle von Technologie, menschlichem Verhalten und operativen Prozessen.

Angesichts dieser anhaltenden Herausforderungen baut Bybit seine Sicherheitsarchitektur entlang der gesamten Kette aus – von Kontoschutz und On-Chain-Monitoring über Betrugserkennung und Sicherheitstests bis hin zum Incident Response Management.

Im ersten Halbjahr 2026 stoppte Bybit mehr als 30.000 verdächtige Auszahlungsanträge und schützte damit fast 20.000 Nutzer vor potenziellen Verlusten von über 700 Mio. US-Dollar. Die erste Prüfung dauerte im Schnitt 4,7 Minuten, 95% der Fälle waren innerhalb von zehn Minuten abgeschlossen.

Darüber hinaus identifizierte das Unternehmen On-Chain-Gelder in Höhe von rund 212 Mio. US-Dollar mit mutmaßlichem Betrugsbezug und setzte über 10.000 böswillige Adressen auf Blacklists. Grundlage waren verhaltensbasierte On-Chain-Analysen und KI-gestützte Überwachung, mit denen neue Betrugsmuster frühzeitig erkannt wurden.

Blick auf Blockchain und Plattform zugleich

Bybit überwacht inzwischen 100% aller geschäftsrelevanten On-Chain-Aktivitäten – darunter gelistete Token-Verträge, Ökosystemverträge sowie die eigenen Cold-, Warm- und Hot-Wallets.

In den ersten sechs Monaten 2026 registrierte und bearbeitete Bybit zehn Sicherheitsvorfälle im Zusammenhang mit gelisteten Token-Projekten, ohne dass es zu Verlusten für die Plattform kam. In acht Fällen leitete Bybit Notfallmaßnahmen ein, noch bevor andere große Börsen reagierten; zwei Vorfälle wurden entdeckt, bevor die betroffenen Projekte die Angriffe überhaupt selbst bemerkten.

KI verkürzt den Verteidigungszyklus

Während Angreifer Automatisierung und KI einsetzen, um Aufklärung und Schwachstellensuche zu beschleunigen, nutzt Bybit KI in den eigenen Security Operations, bei Code-Audits und Penetrationstests.

Im ersten Halbjahr wurden über 100.000 Sicherheitsalarme mittels KI-gestützter Analysen bearbeitet. Die KI-basierte Security-Audit-Plattform identifizierte kritische Schwachstellen drei- bis fünfmal häufiger als rein manuelle Prüfungen. Parallel senkte Automatisierung die Durchlaufzeit vom Security Assessment bis zum Testing von rund zwei Wochen auf etwa zwei Stunden – potenzielle Schwachstellen lassen sich so deutlich schneller aufspüren und untersuchen.

Die automatisierte Red-Team-Plattform prüfte 1.489 öffentlich erreichbare Assets und entdeckte mehr als 100 kritische Schwachstellen. Die durchschnittliche Zeitspanne zwischen Identifikation eines Assets und dem ersten Penetrationstest sank auf unter 24 Stunden – zuvor lag sie in einem klassischen, manuell geprägten Prozess bei mehreren Wochen.

KI dient dabei primär dazu, Umfang und Tempo von Erkennung und Tests massiv zu steigern; komplexe Bedrohungsentscheidungen bleiben in der Hand spezialisierter Sicherheitsteams.

Globale Offensive, um Angreifer zur Rechenschaft zu ziehen

Bybit setzt nicht nur auf technische Kontrollen. Das Unternehmen arbeitet mit Strafverfolgungsbehörden, Blockchain-Analysefirmen und Branchenpartnern zusammen, um gestohlene Vermögenswerte zu verfolgen und zurückzuführen. Zudem wurden rechtliche Schritte gegen Nordkorea und die Lazarus-Gruppe eingeleitet, um Verantwortlichkeit herzustellen und Vermögenswerte im Zusammenhang mit dem Angriff zurückzufordern.

Übergeordnetes Ziel ist es für Bybit, Angriffe sowohl schwieriger als auch weniger lukrativ zu machen. Dazu reicht es nicht, nur die eigene Plattform zu härten; nötig ist auch eine bessere Koordination zwischen Börsen, Blockchain-Netzwerken, Ermittlern und Behörden.

Sicherheit ist ein laufender Prozess

Der Security Report für das erste Halbjahr 2026 unterstreicht Bybits Transparenzversprechen und markiert ein weiteres Kapitel in der Sicherheitsentwicklung des Unternehmens. Während Angreifer neue Technologien und Methoden – verstärkt auch KI – nutzen, sind Bybits Verteidigungssysteme darauf ausgelegt, sich in gleicher Geschwindigkeit weiterzuentwickeln.

Die detaillierte Sicherheitsarchitektur, zugrunde liegende Methoden und Kennzahlen sind im H1 2026 Risk & Security Report einsehbar.

Hinweis:

Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich alle Zahlen auf den Zeitraum vom 1. Januar bis 15. Juni 2026 und stammen aus den internen Sicherheits-, Risiko- und Engineering-Systemen von Bybit. Die Kennzahlen sind von Bybit selbst erhoben und dienen der Transparenz seiner Sicherheitsarbeit. Sie stellen weder eine Garantie zukünftiger Sicherheitsleistungen noch ein Ranking im Vergleich zu anderen Börsen dar.

#NewFinancialPlatform

Über Bybit

Bybit ist The New Financial Platform.

Das Unternehmen ist überzeugt, dass jeder Mensch Zugang zu allen finanziellen Chancen weltweit haben sollte. Deshalb baut Bybit die erste intelligente Plattform, die Menschen überall auf der Welt mit den globalen Finanzmärkten verbindet.

Mehr als 80 Millionen Nutzer weltweit vertrauen Bybit. Die Plattform vereint Investieren, Trading, Zahlungen und Vermögensaufbau in einem sicheren, intelligenten Ökosystem. Durch die Kombination aus KI-gestützter Technologie, tiefer globaler Liquidität, robuster Sicherheit und transparenten Strukturen will Bybit globale Finanzdienstleistungen für alle zugänglicher, effizienter und befähigender machen.

Entwickelt für alle. Angetrieben von Intelligenz. Offen für die Welt.

Mehr erfahren Sie unter Bybit.com.

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