Die Migration auf Chainlink CCIP erhöht die Sicherheit von MNT bei jedem Transfer über verschiedene Blockchains hinweg und legt den Grundstein für Mantles Strategie, tokenisierte Finanzmärkte im großen Maßstab zu ermöglichen.
DUBAI, VAE, 9. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Mantle, die nach eigenen Angaben führende Distributionsschicht zwischen traditionellem Finanzsystem und On-Chain-Liquidität, hat heute die Migration seines gemeinsam mit Bybit entwickelten Mantle Super Portals von LayerZero auf das Chainlink Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) bekannt gegeben. Das Upgrade bringt das derzeit höchste branchenweite Sicherheitsniveau für Cross-Chain-Transaktionen auf den MNT-Token, der das Mantle-Ökosystem mit einem Gesamtvolumen von über 2,5 Mrd. US-Dollar absichert, und markiert einen wichtigen Schritt zur Härtung der Infrastruktur für Werttransfers innerhalb des Mantle-Netzwerks.
Angesichts von Schadensfällen in Milliardenhöhe durch Angriffe auf Cross-Chain-Brücken hat sich die Bridging-Infrastruktur zu einer der sicherheitskritischsten Ebenen der Kryptoindustrie entwickelt. Sie bündelt hohe Vermögensvolumina im Transit und gleichzeitig erhebliche Risikoexponierung. Nach einer Überprüfung der eigenen Cross-Chain-Infrastruktur mit Blick auf eine höhere Systemsicherheit hat sich Mantle für Chainlink CCIP als Lösung entschieden, die den eigenen strengen Sicherheitsanforderungen genügt. CCIP basiert auf einer „Defense-in-Depth“-Architektur und bietet unter anderem:
- Robuste Cross-Chain-Sicherheit: CCIP definiert einen hohen Sicherheitsbaseline für sämtliche Cross-Chain-Übertragungen durch den standardmäßigen Einsatz der bewährten dezentralen Oracle-Netzwerke (DON) von Chainlink.
- Dezentrale Node-Infrastruktur: Jede CCIP-Bridgeroute wird von 16 unabhängigen, qualitativ hochwertigen und sicherheitsgeprüften Node-Betreibern abgesichert.
- Erweitertes Risikomanagement: CCIP verfügt über integrierte Transferraten-Limits, die als „Circuit Breaker“ fungieren und in Extremszenarien das Risiko von Ansteckungseffekten begrenzen.
- Institutionelle Sicherheitsstandards: CCIP ist SOC 2 Type 2 compliant und erfüllt damit strikte, unternehmensweite Sicherheitsanforderungen, wie sie von großen Finanzinstituten verlangt werden.
Mit dem wachsenden Transfervolumen, das durch das Super Portal läuft, steigen die Anforderungen an die Sicherheit der zugrunde liegenden Infrastruktur. Mantles Wechsel zu Chainlink CCIP ist eine bewusst getroffene, risikoorientierte Entscheidung, um diesem Anspruch gerecht zu werden – und folgt zugleich einem breiteren Branchentrend hin zu Infrastrukturen, die „Security by Default“ priorisieren.
Das Super Portal wird für die Dauer der Migration vorübergehend außer Betrieb gesetzt; geplant ist ein Zeitfenster vom 9. bis 15. Juli 2026. Wie bei jeder Migration dieser Größenordnung kann sich dieser Zeitraum leicht verlängern, um einen vollständigen und sicheren Übergang zu gewährleisten. Für Nutzer besteht kein Handlungsbedarf: Bestehende MNT-Bestände auf Ethereum und Solana bleiben unverändert, ebenso alle Interaktionen mit MNT auf Byreal und Bybit. Der Transferbetrieb wird nach Abschluss der Migration automatisch wieder aufgenommen.
Sicherheitsupgrade für das Mantle Super Portal
Das in Kooperation mit Bybit entwickelte Mantle Super Portal fungiert als zentrale Cross-Chain-Drehscheibe für die Übertragung von MNT zwischen verschiedenen Ökosystemen. Derzeit verbindet es MNT zwischen Ethereum und Solana; weitere Routen sind im Zuge von Mantles Wachstum geplant.
Im Rahmen der Migration stellt MNT den bisherigen LayerZero-OFT-Standard ein und setzt künftig auf den Cross-Chain Token (CCT)-Standard. Sämtliche Transfers über das Super Portal werden dabei von Chainlink CCIP abgesichert. Unter CCT liegen alle Transfer- und Steuerungsparameter in der Verantwortung von Mantle, was dem Projekt volle Autonomie und Hoheit über seine Smart Contracts und den zugrunde liegenden Cross-Chain-Token-Pool sichert.
Neben der Stärkung der Sicherheitsarchitektur legt die Migration die Basis für eine breitere Interoperabilität von MNT über eine wachsende Zahl von Chains, Plattformen und Märkten hinweg, flankiert durch Bybits Unterstützung für MNT-Ein- und -Auszahlungen auf Solana.
Chainlink CCIP wird branchenweit eingesetzt, um Cross-Chain-Transfers von hochwertigen Krypto-Assets abzusichern. Es basiert auf derselben kampferprobten Chainlink-Infrastruktur, die rund 70 % des DeFi-Sektors sichert und bislang On-Chain-Transaktionsvolumina von über 32 Billionen US-Dollar ermöglicht hat.
„Wenn tokenisierte Finanzwerte den Sprung von der Konzeptphase in die Skalierung schaffen, darf die Infrastruktur, die sie über verschiedene Chains transportiert, kein nachgelagerter Gedanke sein“, sagt Emily Bao, Key Advisor bei Mantle. „Die Ablösung unserer bestehenden Bridge-Lösung und die Migration des Super Portals auf Chainlink CCIP bringen jede einzelne MNT-Cross-Chain-Transaktion auf das Sicherheitsniveau der weltweit größten Finanzinstitute. Genau diese Verlässlichkeit verlangt die nächste Phase des On-Chain-Finanzwesens.“
„Wir beobachten weiterhin einen klaren Branchentrend: führende Protokolle werten ihre Cross-Chain-Infrastruktur auf, um den Anforderungen institutioneller Investoren zu genügen. Mantles Migration auf Chainlink CCIP unterstreicht das wachsende Bewusstsein dafür, dass eine Infrastruktur mit eingebautem Sicherheitsstandard entscheidend ist, damit Cross-Chain-Lösungen im großen Maßstab funktionieren können“, so Johann Eid, Chief Business Officer bei Chainlink Labs.
Aufbau eines sicheren Fundaments für tokenisierte Finanzmärkte
Während tokenisierte Aktien, Geldmarktfonds und andere regulierte Anlageklassen zunehmend auf die Blockchain wandern, wird die zugrunde liegende Infrastruktur an den Maßstäben der traditionellen Finanzwelt gemessen. Die Absicherung des Super Portals mit Chainlink CCIP stärkt Mantles Rolle als Distributionsschicht zwischen TradFi und On-Chain-Liquidität – in einem Umfeld, in dem Sicherheit auf diesem Niveau Grundvoraussetzung ist – und zahlt auf das gemeinsame Ziel von Mantle und Bybit ein, MNT über weitere Integrationen, Anwendungsmöglichkeiten und Use Cases zu skalieren.
Mantles Vision einer Full-Stack-RWA-Schicht („Real World Assets“) auf Basis tiefer Liquidität fügt sich in die Weiterentwicklung von Chainlink zu einer All-in-One-Oracle-Plattform ein, die Tokenisierung realer Vermögenswerte, die Mobilität von Sicherheiten und Composability über Chains hinweg ermöglicht. Diese strategische Ausrichtung spiegelt sich auch in der Infrastruktur wider: Während Chainlink die Wertflüsse sichert, stellt Mantle die Schienen bereit, auf denen sich diese Werte bewegen.
Mit dem Wachstum des Ökosystems will Mantle weiter auf die jeweils sicherste verfügbare Infrastruktur über alle Schichten hinweg setzen – und so den Schutz jedes Assets an dessen wirtschaftliche Bedeutung koppeln.
Über Mantle
Mantle positioniert sich als führende Distributionsschicht und als Gateway, über das institutionelle Anleger und TradFi-Akteure Zugang zu On-Chain-Liquidität und realen Vermögenswerten erhalten – und damit zu einem neuen Durchflusskanal für traditionelle Finanzströme. Mit mehr als 2 Mrd. US-Dollar an Community-eigenen Assets verbindet Mantle Reputation, Liquidität und Skalierbarkeit mit institutioneller Infrastruktur, um breite Marktdurchdringung zu ermöglichen. Das Ökosystem wird durch den $MNT-Token innerhalb von Bybit verankert und durch zentrale Projekte wie mETH, fBTC, MI4 und weitere Anwendungen ausgebaut. Ergänzend arbeitet Mantle mit führenden Emittenten und Protokollen zusammen, darunter Ethena USDe, Ondo USDY und OP-Succinct.
Weitere Informationen finden Sie unter mantle.xyz.
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Über Chainlink
Chainlink ist die branchenweit führende Oracle-Plattform für die Anbindung der Kapitalmärkte an die Blockchain – und Marktführer bei der Absicherung eines Großteils des DeFi-Sektors. Der Chainlink-Stack stellt die entscheidenden Daten-, Interoperabilitäts-, Compliance- und Datenschutzstandards bereit, die für anspruchsvolle Blockchain-Anwendungsfälle rund um institutionell tokenisierte Assets, Kredite, Zahlungen, Stablecoins und mehr erforderlich sind. Seit der Einführung dezentraler Oracle-Netzwerke hat Chainlink Transaktionswerte in Höhe von Dutzenden Billionen US-Dollar ermöglicht und sichert heute den überwiegenden Teil der DeFi-Infrastruktur.
Viele der weltweit größten Finanzinstitute setzen bereits auf Chainlinks Standards und Infrastruktur, darunter Swift, Euroclear, Mastercard, Fidelity International, UBS, S&P Dow Jones Indices, FTSE Russell, WisdomTree, ANZ sowie führende Protokolle wie Aave, Polymarket, Lido, Lighter und zahlreiche weitere. Chainlink nutzt ein neuartiges Gebührenmodell, bei dem Off-Chain- und On-Chain-Erlöse aus der Nutzung durch Unternehmen in LINK-Token umgewandelt und in einer strategischen Chainlink Reserve gehalten werden. Weitere Informationen unter chain.link.


