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Aave Labs knickt unter Druck ein: DeFi-Riese plant Umsatzbeteiligung nach Revolte der Token-Inhaber

Aave Labs knickt unter Druck ein: DeFi-Riese plant Umsatzbeteiligung nach Revolte der Token-Inhaber

Aave Labs teilte am Freitag mit, dass es plant, Einnahmen, die außerhalb des Kernprotokolls von Aave generiert werden, mit AAVE Token-Inhabern zu teilen und Fragen zu geistigen Eigentumsrechten in einem kommenden Vorschlag formell zu adressieren, während der DeFi-Schwergewichtler versucht, eine wachsende Kontroverse über Werterfassung und Governance-Ausrichtung. zu entschärfen.

Die Ankündigung folgt auf wochenlange Debatten innerhalb der Aave-Community darüber, ob von Aave Labs entwickelte kommerzielle Produkte – insbesondere solche, die auf Real-World-Assets und institutionelle Nutzer abzielen – dem Ökosystem Wert entziehen, ohne Token-Inhaber ausreichend zu beteiligen.

Aave-Gründer Stani Kulechov sagte, dass das Protokoll an einem „Scheideweg“ angekommen sei, und warnte, dass eine Optimierung ausschließlich für krypto-native Kreditvergabe das langfristige Wachstum begrenzen könnte, während gut kapitalisierte Akteure aus der traditionellen Finanzwelt ihren Vorstoß in blockchainbasierte Märkte beschleunigen.

Was die Kontroverse auslöste

Der Streit verschärfte sich rund um die Expansion von Aave Labs über die traditionelle DeFi-Kreditvergabe hinaus in Bereiche wie Real-World-Assets und verbraucherorientierte Anwendungen.

Während diese Initiativen darauf abzielen, institutionelles Kapital und neue Nutzer in das Ökosystem zu bringen, äußerten Kritiker innerhalb der DAO Bedenken hinsichtlich Governance, Branding und Umsatzverteilung.

Im Mittelpunkt der Debatte stand die Frage, ob von Aave Labs entwickelte Applikationsprodukte unter dem Namen Aave operieren und eigene Gebühren erheben dürfen, ohne einen klaren Mechanismus, um Wert an AAVE-Token-Inhaber zurückzuführen.

Einige Community-Mitglieder argumentierten, dass dies das wirtschaftliche Profil des Tokens schwächen könnte, selbst wenn das breitere Ökosystem wächst.

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Das Thema berührte auch Fragen der Rechte am geistigen Eigentum, da Delegierte Klarheit darüber forderten, wer Branding und Technologie kontrolliert, wenn Produkte von kommerziellen Unternehmen und nicht direkt von der DAO entwickelt werden.

Geplante Umsatzbeteiligung und IP-Leitplanken

Als Reaktion darauf erklärte Aave Labs, dass es eine Struktur vorschlagen wird, um nicht-protokollbezogene Einnahmen mit Token-Inhabern zu teilen, was auf eine engere Ausrichtung zwischen Entwicklern und der DAO hindeutet.

Obwohl Details noch nicht offengelegt wurden, sagte Kulechov, dass Ausrichtung unerlässlich sei, wenn Aave über seine derzeitigen, krypto-zentrierten Anwendungsfälle hinaus skalieren wolle.

Es wird außerdem erwartet, dass der Vorschlag Leitplanken für den Umgang mit Marke und geistigem Eigentum enthält, um Bedenken auszuräumen, dass der Name Aave verwässert oder monetarisiert werden könnte, ohne ausreichende Aufsicht durch Token-Inhaber.

Aave Labs betonte, dass die DAO nach ihrer Ansicht keine Verbraucherprodukte direkt finanzieren oder betreiben sollte, und verwies auf den hohen Kapitalbedarf, die regulatorische Komplexität und die Geschwindigkeit, die erforderlich sind, um mit traditionellen Finanzplattformen zu konkurrieren.

Stattdessen soll das Protokoll offen und genehmigungsfrei bleiben, während unabhängige Teams Produkte entwickeln, die Nutzung und Einnahmen zurück zur Kerninfrastruktur bringen.

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