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Analysten warnen, dass die Bitcoin-Rallye ein Fakeout sein könnte

Analysten warnen, dass die Bitcoin-Rallye ein Fakeout sein könnte

Bitcoin (BTC) könnte statt eines nachhaltigen Aufwärtstrends ein makroökonomisch tieferes Hoch ausbilden, so der Krypto-Analyst Ardi. Er argumentiert, dass die aktuelle Rallye den Kurs zurück in die meistgehandelte Konsolidierungszone des Bullenzyklus 2021–2025 zieht – eine 259-tägige Handelsspanne zwischen März und November 2024 –, in der sich so viel Liquidität angesammelt hat, dass ein sauberer Ausbruch beim ersten Versuch unwahrscheinlich ist.

Was passiert ist: Rallye trifft auf entscheidenden Widerstand

Ardi merkte an auf X, dass in der Konsolidierungsphase von März bis November 2024 mehr Wert umgesetzt, mehr Positionen aufgebaut und mehr Liquidität ausgetauscht wurde als auf jedem anderen Niveau im Vierjahres-Chart. Diese Historie ist entscheidend.

Wenn der Kurs eine Zone erneut testet, in der sich monatelang Aktivität aufgebaut hat, fallen die Reaktionen in der Regel deutlich aus.

Die während fast neun Monaten der Akkumulation entstandene Liquidität verschwindet nicht, wenn der Markt steigt – sie bleibt in dieser Spanne verankert.

Aus struktureller Sicht beschrieb Ardi diese Region als das logischste Ziel für einen makroökonomischen Rücksetzer, gefolgt von einem kurzfristigen Bounce. Er identifizierte sie als das Fundament, von dem aus BTC in Richtung des Bereichs um 126.000 US-Dollar gestiegen ist – und damit als ein technisches Niveau, das der Markt beim ersten Anlauf nur schwer überwinden dürfte.

Separat argumentierte der Analyst Bobby A, dass der Markt das Setup möglicherweise falsch einschätzt. Statt einer Wiederholung des Rückgangs von 2022 könnte das, was er den eigentlichen „Pain Trade“ nennt, BTC kräftig in den unteren sechsstelligen Bereich treiben und Trader, die an der Seitenlinie stehen, zurücklassen.

Bobby A schlug vor, dass BTC anschließend in eine mehrmonatige Konsolidierung zwischen 80.000 und 100.000 US-Dollar übergehen könnte. Dadurch könnte sich das Momentum zurückbilden, während die Stimmung gespalten bleibt. Wenn sich diese Spanne ausgebildet hat, könnten Trader, die auf einen Einbruch unter die Januartiefs setzen, feststellen, dass dieser Move nie eintritt.

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Warum das wichtig ist: Strukturelle Falle voraus

Die widersprüchlichen Ausblicke verdeutlichen eine typische strukturelle Falle in Krypto-Märkten. Eine Rallye in eine Hochvolumen-Zone kann an der Oberfläche wie Stärke aussehen, während sie aus Makro-Perspektive als Decke fungiert.

Wenn Ardis Einschätzung zutrifft, könnte die aktuelle Bewegung das tiefere Hoch des Zyklus markieren – ein bärisches Struktur-Signal, auch wenn die kurzfristige Kursentwicklung bullisch wirkt. Dieser Unterschied ist wichtig für Trader, die sich eher auf Momentum als auf Marktstruktur verlassen.

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