Apple lässt iPhone‑Nutzer bei der Sicherheit zwischen iOS 26.7 und iOS 27 wählen

Battery driver files in iOS 27 beta 5 name Apple's iPhone 18 models, the iPhone Air 2 and the foldable iPhone Ultra. (Image: Shutterstock)
Battery driver files in iOS 27 beta 5 name Apple's iPhone 18 models, the iPhone Air 2 and the foldable iPhone Ultra. (Image: Shutterstock)

Apple hat iOS 26.7 mit Korrekturen für knapp 80 Sicherheitslücken veröffentlicht und gibt iPhone‑Nutzern damit eine sicherheitsorientierte Alternative zum sofortigen Upgrade auf iOS 27.

Zentrale Punkte:

  • iOS 26.7 schließt nahezu 80 Sicherheitslücken, darunter 16 Kernel‑Schwachstellen und ein Problem mit Root‑Rechten, über das eine bösartige App erweiterte Kontrolle erlangen könnte.
  • Ein Use‑after‑free‑Fehler in WebKit kann bei der Verarbeitung präparierter Webinhalte Speicherfehler auslösen.
  • Das Update unterstützt das iPhone 11 und neuer, während iOS 27 weiterhin als separates Upgrade zur Verfügung steht.

Sicherheitsupdates für Apple iOS

Apple hat iOS 26.7 am 14. September parallel zum jährlichen iOS‑27‑Rollout veröffentlicht, weniger als einen Monat nach iOS 26.6.1. Damit bleibt ein abgesicherter Pfad für Nutzer, die noch nicht auf das große Upgrade umsteigen wollen. In der Sicherheitshinweisliste des Konzerns finden sich Korrekturen in zentralen iPhone‑Komponenten, darunter 16 Kernel‑Lücken, fünf Fehler in ImageIO sowie eine WebKit‑Schwachstelle.

Unter den Kernel‑Lücken ragt CVE-2026-43689 heraus: Eine bösartige App könnte sich Root‑Rechte verschaffen und damit weitreichende Kontrolle über das Gerät erlangen. Apple erklärt, das Berechtigungsproblem mit zusätzlichen Einschränkungen behoben zu haben.

Das Release stopft zudem fünf ImageIO‑Lücken, die mit manipulierten Bildern oder Dateien zusammenhängen und zu Speicherfehlern oder unerwarteten App‑Abstürzen führen können. Die WebKit‑Schwachstelle CVE-2026-43715, ein Use‑after‑free‑Bug, kann Speicher korrumpieren, sobald ein Nutzer entsprechend präparierte Webinhalte auf einem verwundbaren Gerät verarbeitet.

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Wahl beim iPhone‑Update

iOS 26.7 unterstützt das iPhone 11 und neuer, das iPad Pro 12,9 Zoll ab der dritten Generation sowie das iPad Pro 11 Zoll ab der ersten Generation. Abgedeckt sind außerdem das iPad Air ab der dritten Generation, das iPad ab der achten Generation sowie das iPad mini ab der fünften Generation. Nutzer mit kompatibler Hardware können alternativ direkt auf iOS 27 wechseln.

Sicherheitsexperten raten im Grundsatz zu automatischen Updates, Apple rollt diese jedoch gestaffelt aus – manche Geräte müssen daher Tage oder länger warten.

Wer die Korrekturen sofort einspielen möchte, kann unter „Einstellungen“, „Allgemein“, „Softwareupdate“ iOS 26.7 manuell installieren – oder, falls unterstützt, direkt iOS 27 wählen.

Apple pflegt die Vorgängerversion von iOS traditionell noch für einen begrenzten Zeitraum nach einem großen Jahresrelease. Das nimmt den Druck, am ersten Tag auf die neueste Plattform umzusteigen. In diesem Fall folgt iOS 26.7 weniger als einen Monat auf iOS 26.6.1 und verlängert den Sicherheitszeitraum, während iOS 27 schrittweise ausgerollt wird.

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Alexey Bondarev

Alexey Bondarev ist Head of Content bei Yellow.com und berichtet seit 10 Jahren über Krypto. Er ist auf tiefgehende Research- und Learn-Artikel spezialisiert, mit Schwerpunkt auf analytischer Berichterstattung, Branchenkontext und den größeren Kräften, die den Kryptomarkt prägen – von der KI-Ära und Sicherheitstechnologien bis hin zu Innovationen im Fintech-Bereich. Er ist überzeugt, dass alles Digitale in naher Zukunft alles Analoge überholen wird, und arbeitet intensiv daran, dies Wirklichkeit werden zu lassen.

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