Ethereum (ETH)‑Staking‑Verträge, große Börsen und institutionelle Investoren kontrollieren inzwischen den Großteil des zirkulierenden Angebots des Tokens, wobei allein der Beacon‑Deposit‑Contract rund 66 % aller ETH sperrt.
Arkham‑Aufschlüsselung der ETH‑Bestände
Der auf der Intel‑Plattform von Arkham veröffentlichte Bericht ergab, dass der ETH2‑Beacon‑Deposit‑Contract über 82 Millionen ETH hält, im Wert von rund 169 Milliarden US‑Dollar. Validatoren, die das Netzwerk sichern, sind für diese gesamte Summe verantwortlich.
Coinbase führt unter den Börsen mit 4,2 Millionen ETH im Wert von 8,6 Milliarden US‑Dollar. Binance folgt mit 3,6 Millionen ETH (7,3 Milliarden US‑Dollar), während die südkoreanische Upbit mit 1,7 Millionen Tokens an dritter Stelle steht. Alle drei halten diese Vermögenswerte im Namen der Nutzer für Handel, Auszahlungen und Staking.
Auf institutioneller Seite hält BlackRock über 3 Millionen ETH (6 Milliarden US‑Dollar) über seinen iShares Ethereum Trust ETF.
Das Treasury‑Unternehmen Bitmine hat 4,7 Millionen ETH deklariert, obwohl Arkham nur 914.000 ETH on‑chain verifiziert hat. Bitmine hat erklärt, dass es das Ziel verfolgt, 5 % des gesamten ETH‑Angebots zu akkumulieren.
Unter Privatpersonen besitzt der estnische Presale‑Investor Rain Lohmus technisch gesehen den größten persönlichen Bestand mit 250.000 ETH im Wert von 530 Millionen US‑Dollar. Er verlor den Zugang zu seinen Private Keys, nachdem er die Token während des Presales 2014 für 75.000 US‑Dollar gekauft hatte. Ethereum‑Mitgründer Vitalik Buterin hält 224.000 ETH (480 Millionen US‑Dollar) und ist damit der größte individuelle Inhaber mit zugänglichen Mitteln.
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Ethereum‑Foundation vollzieht Staking‑Pivot
In einer separaten Feststellung berichtete Arkham, dass die Ethereum Foundation an einem einzigen Tag ETH im Wert von 46,64 Millionen US‑Dollar gestakt hat – ihre bislang größte einmalige Bereitstellung. Damit stieg die insgesamt gestakte Position der Foundation auf rund 96,59 Millionen US‑Dollar.
Der Schritt folgt auf eine Ankündigung im Februar, 70.000 ETH aus der Treasury zu staken.
Staking‑Rewards sollen Forschung, Ökosystem‑Grants und Protokollentwicklung finanzieren. Zuvor hatte sich die Foundation auf periodische ETH‑Verkäufe zur Deckung der Ausgaben gestützt – eine Praxis, die in der Community wegen des dadurch entstehenden Verkaufsdrucks auf Kritik stieß.
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