Kryptowährungskarten entwickelten sich 2025 von experimentellen Zahlungsmitteln zu alltäglichen Ausgabenkarten.
Einlagen in Stablecoins drove das explosive Wachstum bei mehreren Kartenanbietern.
Von Visa unterstützte Kryptokarten verzeichneten laut Daten von Dune Analytics einen Ausgabenanstieg von 14,6 Millionen $ im Januar auf 91,3 Millionen $ im Dezember.
Was passiert ist
Sechs mit Visa kooperierende Kryptokartenprogramme dominated die erfassten Ausgabenvolumina über das gesamte Jahr 2025.
EtherFi führte alle Anbieter mit jährlichen Ausgaben von 55,4 Millionen $ an.
Cypher folgte mit 20,5 Millionen $, während GnosisPay, Avici Money, Exa App und Moonwell kleinere, aber wachsende Volumina beitrugen.
Untersuchungen zur breiteren Aktivität von Kryptokarten bis Oktober 2025 ergaben, dass Stablecoins nahezu 100 % der hinterlegten Sicherheiten ausmachten.
USDT und USDC emerged als dominante Finanzierungsquellen in den Kartenprogrammen.
Die auf Rain basierende Karteninfrastruktur trieb mehrere Programme wie EtherFi-, KAST- und Avalanche-Karten an und fungierte dabei als zugrunde liegende Zahlungsbahn statt als eigenständiges Produkt.
Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer erreichte bis Ende Oktober etwa 40.000, was auf eine dauerhafte wiederkehrende Nutzung statt auf einmalige Experimente hinweist.
Die Transaktionsmuster zeigten Ausgaben für alltägliche, kleinere Beträge statt großer spekulativer Käufe.
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Warum das wichtig ist
Die Ausgabentrends deuten darauf hin, dass Kryptokarten zunehmend als internationale Zahlungskonten statt als spekulative Instrumente fungieren.
Die Multichain-Unterstützung wurde auf Ethereum (ETH), Polygon, Base, Arbitrum (ARB) und Solana (SOL) ausgedehnt, wobei Nutzer auf geringere Transaktionskosten optimierten.
Eine Konsolidierung der Infrastruktur trat als prägendes Merkmal hervor, da Card-as-a-Service-Anbieter wie Rain den Großteil des Volumens über eine gemeinsame Infrastruktur erfassten, die mehrere Programme bedient.
Das Modell steht jedoch vor strukturellen Herausforderungen mit Blick auf 2026.
Den meisten Programmen fehlt eine vertikale Integration, wodurch Single Points of Failure entstehen, bei denen Vorfälle bei der Compliance oberhalb der Wertschöpfungskette zu plötzlichen Einschränkungen führen können.
Die Transparenz von On-Chain-Transaktionen wirft Datenschutzbedenken auf, da Ausgabentrends öffentlich analysierbar werden.
Das Ökosystem befindet sich weiterhin klar in einer „Onboarding-geführten“ Wachstumsphase, die auf Nutzerakquise statt auf Profitabilität ausgerichtet ist.
Kartenanbieter stehen unter Druck, Wachstum mit Interchange-Erlösen und betrieblicher Komplexität in Einklang zu bringen, während der Wettbewerb zunimmt.
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