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Barclays tätigt erste Stablecoin-Investition mit Beteiligung an Ubyx

Barclays tätigt erste Stablecoin-Investition mit Beteiligung an Ubyx

Barclays hat eine Beteiligung am US‑Stablecoin-Abwicklungsunternehmen Ubyx erworben.

Die Investition marks laut Reuters den ersten direkten Kapitaleinsatz der britischen Bank in Stablecoin-Infrastruktur.

Barclays lehnte es ab, das Investitionsvolumen oder die Bewertung offenzulegen.

Was passiert ist

Ubyx betreibt ein Clearing-System, das Stablecoins verschiedener Emittenten über mehrere Blockchains hinweg reconciles.

Die Plattform wurde 2025 unter CEO Tony McLaughlin gestartet, einem ehemaligen Citigroup-Manager mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung im Zahlungsverkehr.

Ubyx hatte zuvor 10 Millionen US‑Dollar an Seed-Finanzierung von Galaxy Ventures, Coinbase Ventures, Founders Fund, Paxos und VanEck eingesammelt.

Ryan Hayward, Leiter für digitale Assets und strategische Investments bei Barclays, erklärte, die Bank wolle „tokenisiertes Geld innerhalb des regulatorischen Rahmens“ entwickeln.

Die Investition folgt auf die Teilnahme von Barclays im Oktober 2025 an einem Konsortium von zehn Banken, das einen an G7-Währungen gekoppelten Stablecoin prüft.

Zu dieser Gruppe gehören Goldman Sachs, UBS, Deutsche Bank, Bank of America, Citi, Santander, BNP Paribas, MUFG und TD Bank.

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Warum das wichtig ist

Barclays setzt auf Interoperabilitäts-Infrastruktur, anstatt einen eigenen Stablecoin auszugeben.

Dieser Ansatz ermöglicht es der Bank, sich im Bereich Blockchain-Zahlungen zu engagieren und gleichzeitig innerhalb der regulatorischen Vorgaben zu bleiben.

Das gesamte Stablecoin-Angebot hat laut Reuters die Marke von surpassed 290 Milliarden US‑Dollar überschritten, wobei Tethers USDT) rund 187 Milliarden US‑Dollar bzw. 64 % des Marktes ausmacht.

Große Finanzinstitute haben 2025 vor dem Hintergrund des wiedererstarkten Interesses am Kryptomarkt zahlreiche Stablecoin-Initiativen angekündigt.

Die meisten Blockchain-Projekte der Banken befinden sich jedoch weiterhin in frühen Entwicklungsphasen.

Ein separates europäisches Konsortium aus neun Banken kündigte im September Pläne an, in der zweiten Hälfte 2026 einen MiCA-konformen Euro-Stablecoin zu starten.

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