Bitcoin-Stabilisierung und ausgeglichene ETF-Ströme signalisieren laut JPMorgan-Analysten, die jüngste Markttrends verfolgten, die weder Panik noch Erholung zeigen, dass die Reduzierung des Anlagerisikos sich dem Ende nähern könnte, da sich die Aktivität hin zu einem zweiseitigen Handel verschiebt.
Was passiert ist: ETF-Ströme
Untersuchungen von JPMorgan zeigen, dass der Krypto-Ausverkauf Ende 2025 an Dynamik verliert, da die Bitcoin-ETF-Aktivität ausgeglichene Zu- und Abflüsse statt einseitigen Drucks aufweist.
Bitcoin wurde am 9. Januar bei rund 90.944 $ gehandelt, ein Plus von 2,6 % gegenüber der Vorwoche, während Ethereum in der Nähe von 3.100 $ lag, mehr als 3 % höher im gleichen Zeitraum.
Die ersten beiden Handelstage des Jahres 2026 brachten 1,2 Milliarden $ in Bitcoin-ETFs, einschließlich eines Zuflusses von 697 Millionen $ an einem einzigen Tag am 2. Januar – dem größten Zufluss seit Oktober.
Danach kam es zu einer deutlichen Umkehr. Die Abflüsse summierten sich am 3. Januar auf 243 Millionen $ und am 8. Januar auf weitere 476 Millionen $, wodurch das entstand, was Marktbeobachter als zweiseitigen Fluss bezeichnen, bei dem Käufer und Verkäufer gleichermaßen aktiv bleiben.
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Warum es wichtig ist: Risikobereitschaft
JPMorgan beschrieb den Rückgang Ende 2025 als „De-Risking“ statt als strukturellen Zusammenbruch, bei dem Anleger ihr Engagement in Aktien und digitalen Vermögenswerten reduzierten, als die makroökonomische Unsicherheit zunahm.
Diese Unterscheidung ist wichtig, weil angstgetriebene Ausverkäufe typischerweise anders enden als Verkäufe, die durch fundamentale Probleme verursacht werden – die Kurse stabilisieren sich häufig, bevor sie wieder anziehen, wenn sich die Anlegerstimmung dreht.
Bitcoin liegt weiterhin deutlich unter den jüngsten Höchstständen, und erneute ETF-Abflüsse könnten weitere Rückgänge auslösen.
Die Bank stellte fest, dass die Kryptomärkte weiterhin empfindlich auf wirtschaftliche Schocks reagieren, einschließlich Zinsbewegungen oder schwacher Beschäftigungsdaten. Anleger sollten die derzeitige Lage mit Vorsicht angehen, Positionsgrößen begrenzen und einen langen Anlagehorizont wahren, statt große kurzfristige Wetten einzugehen.
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