Bitcoin-börsengehandelte Fonds verzeichneten am 5. Januar Nettozuflüsse von 695 Mio. $, den größten Tageswert der letzten drei Monate. BlackRocks iShares Bitcoin Trust zog 371,9 Mio. $ an, während Fidelitys FBTC 191,2 Mio. $ einbrachte.
Was geschah: Rekordzuflüsse in ETFs
Bitcoin-ETFs erzielten am 5. Januar Zuflüsse von 694,67 Mio. $, wobei laut SoSoValue-Daten nahezu alle großen Emittenten beteiligt waren.
Bitwises BITB legte 38,5 Mio. $ zu, Arks ARKB steuerte 36 Mio. $ bei, und Invesco, Franklin Templeton, Valkyrie und VanEck meldeten allesamt positive Zuflüsse.
Grayscales Altbestand GBTC verzeichnete an diesem Tag keine Abflüsse.
Der Fonds hat seit seiner Umwandlung in eine Trust-Struktur kumulierte Abzüge von über 25 Mrd. $ gesehen.
Ethereum verzeichnete ebenfalls eine starke institutionelle Nachfrage, wobei die Zuflüsse in Spot-ETH-ETFs am Freitag 168,13 Mio. $ erreichten. Whale Insider berichtete, dass BlackRock-Kunden 31.737 ETH im Wert von rund 100,2 Mio. $ kauften.
Auch lesen: Ethereum Climbs Past $3.2K As Blue Origin Integrates Crypto Payments Through NYSE-Listed Shift4
Warum es wichtig ist: Infrastrukturwandel
BlackRock veröffentlichte am 5. Januar einen Investmentausblick, der Kryptowährungen eher als Finanzinfrastruktur denn als spekulative Anlagegüter neu einordnet. Das Unternehmen argumentiert, dass digitale Assets inzwischen als Abwicklungsebene, Liquiditätsschienen und Tokenisierungsplattformen im globalen Finanzsystem dienen.
Der Vermögensverwalter hob Stablecoins als Brücke zwischen traditionellem Finanzwesen und digitaler Liquidität hervor und merkte an, dass dollarbesicherte Stablecoins in einigen Rechtsräumen lokale Währungen verdrängen könnten.
BlackRock warnte, dass dieser Trend Druck auf Banken ausübt, da Einlagen in Richtung kryptonativer Produkte abwandern.
Als Nächstes lesen: Does Venezuela Hold 600K Bitcoin Worth $56B? Evidence Remains Elusive

