Bitcoin (BTC) fiel am 27. März um 4 % auf 66.587 $ und erreichte damit den niedrigsten Stand seit zwei Wochen, nachdem der erfahrene Trader Peter Brandt eine steigende Keilformation identifizierte, die die Kryptowährung in Richtung 60.000 $ drücken könnte.
Der Rückgang kommt vor dem Hintergrund eskalierender geopolitischer Spannungen im Nahen Osten, steigender Ölpreise und unter Druck stehender Risikoanlagen an den globalen Märkten.
Brandt veröffentlichte auf X eine Chartanalyse, die ein steigendes Keilmuster zeigt – ein technisches Setup, das typischerweise mit Abwärtsumkehrungen verbunden ist.
Er [hob] (https://coingape.com/bitcoin-price-crash-to-60k-peter-brandt-flags-sell-signal-for-btc/) 60.000 $ als mögliches Abwärtsziel hervor, wobei 49.000 $ als längerfristiger Boden gelten.
Bitcoin berührte am 6. Februar zuletzt die Marke von 60.000 $, bevor der Kurs sich Anfang dieses Monats auf 76.000 $ erholte.
Technisches Muster nach zweiwöchigem Rückgang
Der steigende Keil bildet sich, wenn sich der Kurs zwischen zwei aufwärts gerichteten, konvergierenden Trendlinien einengt, wobei die untere Linie steiler ansteigt.
Brandt merkte an, dass Bitcoin „die Regeln der klassischen Charttechnik besser befolgt als die meisten Märkte“ und deutete an, dass sich das bärische Setup materialisieren könnte.
Zuvor hatte er bereits prognostiziert, dass Bitcoin im dritten Quartal 2026 bei rund 60.000 $ seinen Tiefpunkt erreichen könnte.
Bitcoin ist seit der Eskalation der Spannungen im Nahen Osten Ende Februar nun um mehr als 20 % gefallen. Die Kryptowährung handelte zuvor in der Nähe ihres Allzeithochs von 126.000 $ aus Oktober 2025, bevor sie aufgrund des erhöhten geopolitischen Risikos und nachlassender institutioneller Zuflüsse stark drehte.
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Geopolitische Spannungen verstärken das Abwärtsrisiko
Der US-Präsident Donald Trump drohte, iranische Kraftwerke anzugreifen, falls die Straße von Hormus nicht wieder geöffnet wird. Dies trieb die Ölpreise nach oben und belastete Risikoanlagen wie Kryptowährungen. Iran hat Vergeltung gegen US- und israelische Ziele angedroht, falls seine Energieinfrastruktur angegriffen wird.
Die anhaltende Konfrontation hat den Preis für Brent-Rohöl auf über 91 $ pro Barrel getrieben und Sorgen vor erneutem Inflationsdruck geschürt.
Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe stieg auf ein Achtmonatshoch, da die Anleihemärkte potenzielle Zinserhöhungen aufgrund höherer Energiekosten einpreisten. Bitcoin korreliert typischerweise mit anderen Risikoanlagen und tendiert dazu zu fallen, wenn die makroökonomische Unsicherheit zunimmt und sich die Liquiditätsbedingungen verschärfen.
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