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Bithumb Bitcoin-Fehler: Interner Auszahlungs­fehler löst Kurssturz an südkoreanischer Börse aus

Bithumb Bitcoin-Fehler: Interner Auszahlungs­fehler löst Kurssturz an südkoreanischer Börse aus

Südkoreas zweitgrößte Kryptobörse bestätigte am 6. Februar einen internen Fehler, durch den bei einer Promo-Auszahlung irrtümlich Hunderten Nutzern jeweils 2.000 Bitcoin (BTC) gutgeschrieben wurden.

Mitarbeiter beabsichtigten, 2.000 Koreanische Won – rund 1,50 $ – zu verteilen, wählten jedoch versehentlich Bitcoin aus. Der Fehler löste konzentrierte Verkäufe aus, die Bitcoin innerhalb von Minuten auf Bithumb um rund 16 % fallen ließen.

Die Panne trat während einer „Lucky Box Event“-Promotionsverteilung auf. Empfänger, die die unerwarteten Guthaben entdeckten, begannen sofort damit, die Bitcoin zu liquidieren.

Handelsdaten zeigen, dass konzentrierte Verkäufe zwischen 19:30 und 19:51 UTC das Orderbuch von Bithumb überlasteten und das BTC/KRW-Paar von etwa 97 Millionen Won auf 81 Millionen Won drückten.

Was passiert ist

Die internen Kontrollsysteme von Bithumb erkannten die ungewöhnlichen Transaktionen und beschränkten die betroffenen Konten. In der Stellungnahme der Börse wurde betont, dass es keinen externen Hackerangriff oder Sicherheitsvorfall gab.

Laut Bithumb stabilisierten sich die Marktpreise innerhalb von fünf Minuten, obwohl der Flash Crash das erzeugte, was Krypto-Analysten als „umgekehrte Kimchi-Prämie“ bezeichneten – koreanische Preise fielen unter das globale Niveau, statt wie üblich mit Aufschlag zu handeln.

Die Preisverzerrung blieb auf die Plattform von Bithumb beschränkt. Andere große Börsen wie Binance und Coinbase verzeichneten keinen ähnlichen Einbruch, da der Verkaufsdruck auf das Orderbuch von Bithumb begrenzt blieb. Die Börse bestätigte, dass alle Kundengelder sicher seien und der Handel während des gesamten Vorfalls normal weiterlief.

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Warum das wichtig ist

Der operative Fehler erhöht den Druck auf Bithumb vor dem Hintergrund bereits bestehender regulatorischer Untersuchungen. Die südkoreanische Fair Trade Commission untersucht die Börse derzeit wegen möglicherweise irreführender Marketingaussagen zur Liquidität.

Eine gesonderte Untersuchung befasst sich mit einer gescheiterten Promo-Kampagne, bei der über 30.000 Nutzer leer ausgingen und keine zugesagten Prämien erhielten.

Bithumb betreut etwa 2,42 Millionen monatlich aktive Nutzer und wickelt täglich Handelsvolumina in dreistelliger Millionenhöhe ab.

Die Börse liegt auf dem südkoreanischen Markt nur hinter Upbit.

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