BlackRock reichte eine weitere Änderung für einen renditeorientierten Bitcoin (BTC)-ETF ein und brachte den vorgeschlagenen, an der Nasdaq gelisteten Fonds dem Start näher, da Details zu den Gebühren bekannt wurden.
Zentrale Punkte:
- BlackRock reichte die vierte Änderung für seinen iShares Bitcoin Premium Income ETF ein.
- Der Fonds würde Covered-Call-Strategien auf IBIT-Anteile und ETP-Indizes anwenden.
- Bloomberg-Analyst Eric Balchunas sagte, der Start könne „sehr bald“ erfolgen.
BlackRock Bitcoin-ETF
BlackRock reichte am 10. Juni die vierte Änderung für seinen iShares Bitcoin Premium Income ETF bei der U.S. Securities and Exchange Commission ein, wie aus der von The Block zitierten Einreichung hervorgeht.
Der Fonds, der erstmals im Januar vorgestellt wurde, soll den Bitcoin-Preis nachbilden und gleichzeitig durch eine Covered-Call-Strategie laufende Erträge generieren.
Laut der Einreichung plant der Trust, hauptsächlich Call-Optionen auf IBIT-Anteile und gelegentlich auf Indizes börsengehandelter Produkte zu verkaufen.
Die jüngste Änderung legte die Sponsor-Gebühr auf 0,65 % fest, während frühere Einreichungen darauf hinwiesen, dass der ETF an der Nasdaq unter dem Tickersymbol BITA gehandelt werden soll.
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ETF-Start
Der leitende ETF-Analyst von Bloomberg, Eric Balchunas, sagte, die Gebühr liege unter der der zwei größten Covered-Call-Bitcoin-ETFs, vermutlich YBTC und BTCI, mit Gebühren von 0,95 % bzw. 0,99 %.
„Ich vermute, dass dieser Fonds sehr bald starten wird“, sagte Balchunas und fügte hinzu, BlackRock versuche, vor Goldman Sachs auf den Markt zu kommen, dessen Konkurrenzprodukt um den 1. Juli wirksam werden könnte.
Der Start würde BlackRocks Bitcoin-ETF-Angebot über reine Spot-Exposure hinaus erweitern und Optionsprämien nutzen, um renditeorientierte Anleger anzusprechen.
IBIT bleibt der größte in den USA gelistete Spot-Bitcoin-Fonds mit rund 47,21 Milliarden US-Dollar an Nettovermögen.
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