Charles Hoskinson zufolge ist Cardano (ADA) in der Lage, der zunehmenden Kritik zu trotzen und innerhalb weniger Monate eine funktionierende technische Integration mit Ethereum (ETH) zu erreichen.
Zentrale Punkte:
- Hoskinson riet Kritikern davon ab, gegen Cardano zu wetten, nachdem ADA in der vergangenen Woche rund 26 % zugelegt hatte.
- Cardano- und Ethereum-Entwickler könnten laut ihm eine technische Integration vorantreiben – ohne Geldflüsse oder Entschuldigungen für frühere Konflikte.
- Direkte Entwicklungsarbeit könnte eine lauffähige Integration innerhalb weniger Monate ermöglichen.
Widerstand gegen Cardano-Kritik
In einem aktuellen Interview im Podcast „The Breakdown“ mit David Gokhshtein wies Hoskinson Behauptungen zurück, Cardano verliere nach starken Kursrückgängen, Governance-Streitigkeiten und Problemen einzelner Ökosystemprojekte an Bedeutung. „Setzt nicht gegen mich, wir werden diesen Kampf gewinnen“, sagte er.
Die Kritik umfasst auch eine scharfe Analyse von Lorenzo Valente von ARK Invest, der argumentierte, dass anhaltende Konferenzeinladungen, Sponsoring und Podcast-Präsenz für Cardano zeigten, warum die Kryptoindustrie „mit ihrer Glaubwürdigkeit ringt“. „Keine seriöse Branche belohnt Irrelevanz so dauerhaft“, schrieb Valente.
ADA legte laut Daten von BeInCrypto in der vergangenen Woche um rund 26 % zu – ein Rückenwind für Hoskinsons Verteidigung. Er verwies zudem auf Ouroboros Leios, das die Transaktionskapazität erhöhen soll, und Hydra, eine Layer-2-Lösung für schnellere und effizientere Transaktionen.
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Kooperation mit Ethereum
Hoskinson sprach sich außerdem nach Jahren der Rivalität für eine intensivere technische Zusammenarbeit zwischen Cardano und Ethereum aus. Ethereum-Entwickler könnten demnach Cardanos UTXO-basierten Ansatz für Transaktionen und Smart Contracts genauer unter die Lupe nehmen. Er stellte klar, dass es sich um eine technische, nicht um eine finanzielle Initiative handle.
„Das ist eine natürliche, unkomplizierte akademische und technische Kooperation, die weder Geldtransfers noch Entschuldigungen erfordert“, sagte Hoskinson und betonte, beide Entwicklerteams müssten sich bewusst für eine Zusammenarbeit entscheiden.
Eine solche Kooperation könnte Cardanos Technologie einem breiteren Publikum zugänglich machen und zugleich die Anbindung an Ethereum verbessern – ein doppelter Nutzen, von dem laut Hoskinson beide Ökosysteme profitieren würden.
Eine funktionierende Integration würde zudem testen, ob Cardanos Architektur auch außerhalb des eigenen Netzwerks Mehrwert bieten kann – statt sich vor allem auf die Kursentwicklung von ADA zu stützen.
Hoskinson hatte wiederholt erklärt, er wolle ADA langfristig zur größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung machen. Dieses Fernziel steht nun neben einer kräftigen Erholung von 26 % innerhalb einer Woche nach massiven Rückschlägen, während Governance-Konflikte und Probleme bei Ökosystemprojekten weiterhin den Rahmen der Kritik bestimmen.
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