Eric Trump beschuldigte am Mittwoch große US‑Bankenverbände, darunter die American Bankers Association (ABA), Millionen von Dollar auszugeben, um renditetragende Stablecoins durch ausstehende Gesetze zu digitalen Vermögenswerten wie den Clarity Act einzuschränken oder zu verbieten such as the Clarity Act. In einem Post in sozialen Medien sagte Trump, große Banken würden aggressiv gegen Stablecoin‑Rewards lobbyieren, weil diese mit traditionellen Bankeinlagen konkurrieren könnten, indem sie Verbrauchern deutlich höhere Renditen bieten.
„Große Banken … lobbyieren Überstunden, um zu verhindern, dass Amerikaner höhere Renditen auf ihre Ersparnisse erhalten“, sagte Trump und fügte hinzu, dass Banklobbyisten die Gesetzgeber drängten, Beschränkungen in Gesetze aufzunehmen, die Kryptoplattformen daran hindern würden, Rewards oder Rendite an Stablecoin‑Inhaber zu zahlen.
Die Äußerungen kommen, während die Verhandlungen über das US‑Gesetz zur Struktur des Kryptomarktes, allgemein als Clarity Act bezeichnet, in Washington ins Stocken geraten sind – vor dem Hintergrund von Streitigkeiten zwischen der Bankenbranche und dem Kryptosektor über Zinszahlungen auf Stablecoins.
Banklobbyisten nehmen Stablecoin‑Renditen ins Visier
Im Zentrum des Streits steht die Frage, ob Kryptoplattformen Belohnungen oder renditeähnliche Anreize für Nutzer anbieten dürfen, die Stablecoins halten.
Bankenverbände haben in Marktstrukturgesetzen auf Formulierungen gedrängt, die es Börsen oder Plattformen verbieten würden, solche Anreize anzubieten. Sie argumentieren, dass hochverzinsliche Stablecoins massive Mittelabflüsse aus traditionellen Banken auslösen könnten.
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Kryptounternehmen entgegnen, dass Renditeprogramme, die häufig Erträge von rund 4 % oder mehr bieten, Verbrauchern lediglich ermöglichen, wettbewerbsfähige Erträge im Vergleich zu traditionellen Sparkonten zu erzielen, die oft Zinssätze nahe Null bieten.
Die Debatte ist zu einem wesentlichen Streitpunkt bei den Verhandlungen über den Clarity Act geworden – einen vorgeschlagenen bundesweiten Rahmen, der klare Regeln für den US‑Markt für digitale Vermögenswerte schaffen und die Aufsicht über Handelsplattformen, Token‑Emittenten und Kryptovermittler definieren soll.
Zwar hat das Repräsentantenhaus seine Version des Gesetzes im Jahr 2025 verabschiedet, doch der Fortschritt im Senat hat sich verlangsamt, da die Gesetzgeber versuchen, widersprüchliche Forderungen von Banken und Kryptounternehmen in Einklang zu bringen.
Debatte über Stablecoin‑Renditen in Washington verschärft sich
Stablecoin‑Renditen sind zu einem Brennpunkt in den umfassenderen Diskussionen darüber geworden, wie digitale Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten reguliert werden sollten.
Nach dem GENIUS Act von 2025, dem ersten großen US‑Gesetz für Zahlungs‑Stablecoins, müssen Emittenten eine vollständige Vermögensdeckung vorhalten und regulatorische Standards einhalten. Das Gesetz lässt jedoch offen, ob Plattformen Belohnungsprogramme anbieten dürfen, die an Stablecoin‑Bestände gekoppelt sind.
Diese regulatorische Unklarheit hat intensives Lobbying sowohl der Banken‑ als auch der Kryptobranche befeuert.
Banken argumentieren, dass die Zulassung zinsähnlicher Rewards durch Stablecoin‑Plattformen Einlagen aus dem traditionellen Bankensystem abziehen und damit möglicherweise die Mittel für Kredite und andere Finanzaktivitäten verringern könnte.
Kryptofirmen wiederum sagen, ein Verbot von Rewards würde die Wahlmöglichkeiten der Verbraucher untergraben und den Wettbewerb im Finanzdienstleistungssektor schwächen.
Verhandlungen zwischen Bankenverbänden, Kryptounternehmen und Aufsichtsbehörden laufen sowohl im Weißen Haus als auch im Kongress, doch ein Kompromiss wurde bisher nicht erzielt.
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