Ethereum (ETH)‑Mitgründer Vitalik Buterin forderte Nutzer am 18. April auf, alle eth.limo‑Adressen zu meiden, nachdem der Domain-Registrar des ENS‑Gateways kompromittiert worden war.
Eth.limo Gateway‑Sicherheitsvorfall
Der Angriff traf eth.limo, ein kostenloses Open‑Source‑Gateway, das Ethereum Name Service‑Inhalte in Standard‑Webbrowser leitet. Es wandelt ENS‑Namen in HTTPS‑Links um und ermöglicht es Nutzern so, dezentrale Seiten zu erreichen, ohne einen IPFS‑Node zu betreiben.
Angreifer seized die Kontrolle über das Registrar‑Konto des Teams. Mit diesem Zugriff konnten sie den Datenverkehr über die Wildcard‑Domain *.eth.limo umleiten und so die Tür für Phishing‑Seiten oder Malware für alle öffnen, die diese besuchten.
Buterin posted einen direkten IPFS‑Link zu seinem Blog als sichere Übergangslösung. Er bat die Leser außerdem, auf eine Bestätigung des Teams zu warten, bevor sie zu irgendeiner eth.limo‑Seite zurückkehren.
„Die freundlichen Leute von @eth_limo haben mich gewarnt, dass es einen Angriff auf ihren DNS‑Registrar gegeben hat. Bitte besucht vitalik.eth.limo oder andere eth.limo‑Seiten nicht, bis sie bestätigen, dass wieder alles normal läuft“, schrieb Buterin.
Das eth.limo‑Team bestätigte den Hijack wenige Minuten später und erklärte, es arbeite mit den beteiligten Parteien zusammen, um die Kontrolle wiederherzustellen.
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Web3‑Registrar‑Risiko
Sicherheitsforscher say, der Vorfall lege einen bekannten Schwachpunkt offen. ENS‑Einträge und IPFS‑Inhalte blieben unversehrt, doch die DNS‑Ebene, die sie mit Mainstream‑Browsern verbindet, läuft weiterhin über zentralisierte Registrare.
Ähnliche Angriffe auf Registrar‑Ebene trafen zuvor die DeFi‑Protokolle Cream Finance und Aerodrome. Die Verluste durch Krypto‑Phishing überstiegen im Jahr 2025 4 Milliarden US‑Dollar, und Hijacks von Frontends zählen inzwischen zu den verbreitetsten Angriffsmethoden.
Verluste von Nutzervermögen wurden bislang nicht bestätigt. Das Team hat noch keine Entwarnung gegeben.
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