Goldman Sachs legte indirekte Engagements in rund 13.740 Bitcoin (BTC) offen – mit einem Wert von etwa 1,7 Milliarden US‑Dollar zum Ende von Q4 2025, inzwischen jedoch nur noch rund 920 Millionen US‑Dollar nach einem Rückgang von fast 50 %. Zusätzlich hält die Bank Positionen in Ethereum (ETH), XRP (XRP) und Solana (SOL), wie aus der neuesten Form‑13F‑Meldung hervorgeht.
Was passiert ist: Goldmans Krypto-Meldung
Die regulatorische Offenlegung der Investmentbank für Q4 2025, die am 10. Februar auf X viral ging, zeigte, dass Goldman über US‑basierte Spot‑ETFs etwa 1,1 Milliarden US‑Dollar in BTC, 1 Milliarde US‑Dollar in ETH, 153 Millionen US‑Dollar in XRP und 108 Millionen US‑Dollar in SOL hielt. Die Journalistin Eleanor Terrett hat die Zahlen zuerst in den sozialen Medien hervorgehoben und darauf hingewiesen, dass Goldman‑CEO David Solomon als Redner beim World Liberty Financial Forum in Palm Beach vorgesehen war.
Die 13F‑Meldungen spiegeln die Bestandswerte zum Quartalsende wider, nicht den Kaufpreis oder den aktuellen Marktwert. Goldmans BTC‑Position war zum Ende von Q4 etwa 1,7 Milliarden US‑Dollar wert, ist inzwischen jedoch auf rund 920 Millionen US‑Dollar gefallen, nachdem BTC am Morgen des 11. Februar unter 67.000 US‑Dollar gefallen ist.
Laut der Meldung hat die Bank ihre Bitcoin‑Position nicht reduziert; der Rückgang stellt also einen nicht realisierten Verlust dar.
Goldman hat außerdem sein Engagement in XRP und SOL ausgebaut, deren Spot‑ETFs im vergangenen Jahr während Q4 gestartet wurden.
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Warum es wichtig ist: Institutioneller Krypto-Wandel
Die Offenlegung sorgte sofort für Aufmerksamkeit in den sozialen Medien, wo Kommentatoren sie als Beleg für das wachsende Engagement der Wall Street in digitalen Vermögenswerten werteten.
Das Timing warf zusätzliche Fragen auf, da die Meldung veröffentlicht wurde, während das Weiße Haus weiter am CLARITY Act, a crypto regulatory bill arbeitet, der in Teilen der Bankenbranche auf Widerstand stößt.
Einige Beobachter vermuteten, dass Goldmans öffentliche Positionierung eher strategisch als routinemäßig sei. Der CEO der Bank sucht aktiv den Austausch mit krypto‑nahen politischen Kreisen, und die Veröffentlichung der Meldung fällt in eine Phase intensiver Gesetzesdebatten – eine Kombination, die mehrere Analysten auf X eher als gezielten Machtzug denn als normale Transparenzmaßnahme beschrieben.
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