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Hoskinson stellt Cardano‑Finanzierungsreform für 2026 vor und schlägt Gehaltskürzungen vor

Hoskinson stellt Cardano‑Finanzierungsreform für 2026 vor und schlägt Gehaltskürzungen vor

Cardano (ADA) Gründer Charles Hoskinson stellte in einer Videoansprache eine dreistufige Finanzierungsstrategie für 2026 vor. Er schlug direkte Treasury‑Investitionen in Ökosystem‑Projekte, Gehaltskürzungen für Förderempfänger und ein Ziel von 20 bis 30 Hackathons pro Jahr vor, um aus seiner Sicht ungünstige Kennzahlen bei Nutzeraktivität, Total Value Locked und Transaktionsvolumen umzukehren.

Was geschah: Vorgeschlagene Finanzierungsreform

Hoskinson gliederte den Finanzierungsbedarf des Ökosystems in drei Kategorien: Infrastruktur, Nutzen (Utility) und Erfahrung (Experience). Er sagte, Cardano habe in der Vergangenheit zu viel für Infrastruktur ausgegeben – einschließlich Node‑Teams wie Ouroboros Leios, Plutus und Aiken – und zu wenig in die beiden anderen Bereiche investiert.

Der Betrieb eines Node‑Teams koste jährlich zwischen 1 Million und 5 Millionen US‑Dollar und erfordere 10 bis 40 Vollzeit‑Ingenieure, so Hoskinson.

Hoskinson empfahl, drei ausgereifte Node‑Projekte – Haskell, Rust und Go, vereinheitlicht durch Project Bluepring – sowie Hydra und Programmiersprachen wie Aiken und Plutus zu finanzieren.

Für die Utility‑Schicht schlug Hoskinson vor, einen gewichteten Index aus Projekt‑Tokens zu schaffen, wobei die Treasury 10 % bis 30 % des Gesamtangebots jedes aufgenommenen Projekts erwerben soll. Geförderte Projekte müssten Bedingungen akzeptieren, darunter Aufsichtsanforderungen, Senkungen der Betriebskosten und Gehaltskürzungen.

Strategische Ziele für geförderte dApps umfassen Bitcoin (BTC) DeFi über das Pogan‑Protokoll, eine hybride Integration mit Midnight für Datenschutz sowie die Vorgabe, dass 10 % der Protokollerlöse zum Rückkauf von ADA und zur Rückführung dieser Tokens in die Treasury verwendet werden. „Es gibt nichts, was Cardano mit dem Geld, das wir haben, nicht lösen könnte“, sagte Hoskinson.

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Warum es wichtig ist: Selbstinvestition gefordert

Hoskinson argumentierte, dass Cardano in sich selbst investieren müsse, um externes Kapital anzuziehen. Zersplitterte, konkurrierende Treasury‑Vorschläge führten seiner Ansicht nach zu einem „race to the bottom“, weshalb er eine einheitliche Strategie forderte.

Die Experience‑Schicht – Wallets, Account‑Abstraktion sowie Ein‑ und Ausstiege (On/Off‑Ramps) – benötige ebenfalls Mittel, um Botschafter‑ und Meinungsführer‑Netzwerke wieder aufzubauen und das Nutzer‑Onboarding zu verbessern, sagte er. Investitionen in den Token‑Index sollen sich innerhalb von ein bis drei Jahren selbst tragen, da die Treasury ihre im Wert gestiegenen Bestände wieder verkauft.

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