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Institutionen kontrollieren jetzt 82 % des Kryptohandels, Daten zeigen massiven Wandel in der Marktstruktur

Institutionen kontrollieren jetzt 82 % des Kryptohandels, Daten zeigen massiven Wandel in der Marktstruktur

Der Kryptohandel im Jahr 2025 wurde zunehmend von institutionellem Verhalten statt von privater Spekulation bestimmt, wie von Bitget veröffentlichte Daten zeigen und damit einen breiteren strukturellen Wandel in der Nutzung zentralisierter Börsen belegen.

Bitget berichtete über ein Derivatehandelsvolumen von 8,17 Billionen US‑Dollar im Jahresverlauf.

Aufschlussreicher als das Gesamtvolumen war jedoch die Veränderung bei der Teilnahme.

Der institutionelle Spot-Handel machte im Dezember 82 % des Volumens aus, gegenüber 39,4 % zu Jahresbeginn, was darauf hindeutet, dass professionelles Kapital nun die Aktivität an der Börse dominiert.

Institutionelles Kapital gestaltet Liquiditätsdynamik neu

Der wachsende institutionelle Anteil fiel mit tieferen Orderbüchern, engeren Spreads und konstanterer Liquidität in Phasen hoher Volatilität zusammen, wie aus den Offenlegungen der Börse hervorgeht.

Diese Merkmale stehen im Einklang mit den breiteren Markttrends des Jahres 2025, in dem sich Kryptomärkte stärker konzentrierten und zunehmend von Derivaten geprägt waren.

Die Aktivität bei Optionen und Futures spiegelte eine Abkehr vom rein richtungsbezogenen Handel hin zu risikogesteuerten Strategien wie Absicherung, Ertragsgenerierung und strukturierten Exponierungen wider.

Diese Entwicklung spiegelt das Verhalten an traditionellen Kapitalmärkten wider und deutet darauf hin, dass Kryptohandel zunehmend als Teil eines umfassenderen Portfoliomanagements und nicht mehr als isolierte spekulative Aktivität behandelt wird.

Tokenisierte Assets wechseln von Experiment zu Nutzung

Tokenisierte traditionelle Vermögenswerte traten als wesentlicher Treiber der Handelsaktivität hervor.

Bitget meldete 2025 ein kumulatives Handelsvolumen von mehr als 15 Milliarden US‑Dollar für tokenisierte Aktienfutures, wobei der tägliche Handel mit tokenisierten Aktien und anderen TradFi-Instrumenten kurz nach dem Start 2 Milliarden US‑Dollar überstieg.

Die Nachfrage wurde weitgehend durch synthetische Exponierung gegenüber US-Aktien außerhalb der regulären Marktzeiten und aus Rechtsräumen mit begrenztem direktem Marktzugang getrieben.

Das Ausmaß der Aktivität deutet darauf hin, dass sich die Tokenisierung von einem Proof‑of‑Concept hin zur funktionalen Nutzung verlagert, insbesondere in Phasen erhöhter makroökonomischer Sensitivität.

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On-Chain-Zugang und Reserveströme signalisieren Vertrauenswandel

Auch der On-Chain-Handel gewann an Dynamik.

Seit der Einführung seiner On-Chain-Zugangsschicht im April generierte Bitget bis Jahresende ein kumulatives On-Chain-Handelsvolumen von mehr als 2,4 Milliarden US‑Dollar und ermöglichte es Nutzern, Vermögenswerte über mehrere Blockchains hinweg über ein einziges Konto zu handeln.

Anstatt den zentralisierten Handel zu verdrängen, scheint der On-Chain-Zugang als komplementäre Liquiditätsschicht zu fungieren.

Von der Börse zitierte Reservendaten, die auf Analysen von Drittanbietern wie CryptoQuant und Lookonchain beruhen, zeigten, dass die Bitcoin-(BTC)-Reserven von Bitget im Jahr 2025 zunahmen, obwohl die gesamten BTC-Bestände auf zentralisierten Börsen branchenweit zurückgingen.

Die Plattform zählte zeitweise zu den Börsen mit den höchsten Nettozuflüssen an Bitcoin – ein Signal, das oft mit Verwahrung Vertrauen in volatilen Marktphasen in Verbindung gebracht wird.

Auch das Verhalten der Privatanleger entwickelte sich weiter.

Während die Handelsvolumina zugunsten institutioneller Akteure verzerrt waren, verlagerte sich die Nutzung durch Verbraucher zunehmend auf Zahlungen und Ertragsprodukte. Die Börse berichtete von einem starken Anstieg der Kartenausgaben und ertragsorientierter Aktivitäten auf Basis von Stablecoins.

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