Javice bittet Trump still um Begnadigung nach 175-Millionen-Dollar-Betrug

Javice bittet Trump still um Begnadigung nach 175-Millionen-Dollar-Betrug

Charlie Javice, verurteilt, weil sie JPMorgan Chase beim Verkauf ihres Start-ups Frank um 175 Millionen Dollar betrogen hat, sucht still eine präsidentielle Begnadigung durch Donald Trump.

Zentrale Punkte:

  • Javice wurde zu 85 Monaten verurteilt, weil sie Franks Kundenzahlen vor dem Verkauf an JPMorgan künstlich aufgebläht hatte.
  • Ihr Umfeld umwirbt Trump-Vertraute, dennoch fehlt ihr Name auf der Gnadenliste des Justizministeriums.
  • Der Antrag fällt in eine Phase, in der die Regierung etwa 250 Begnadigungen zum 250. Geburtstag der Nation prüft.

Javice umwirbt Trump-Vertraute

Javice hat nach einem Bericht, der am Sonntag emerged ist, leise den Kontakt zu Personen in der Nähe des Präsidenten gesucht, um Unterstützung für eine Begnadigung aufzubauen. Ihr Name ist bislang nicht auf der offiziellen Gnadenliste des Justizministeriums aufgetaucht. Eine Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab.

Der Antrag kommt zu einem überlasteten Zeitpunkt für das Begnadigungsbüro.

Die Regierung weighing derzeit rund 250 Gnadenakte in diesem Sommer, um den 250. Geburtstag des Landes zu würdigen, während Anträge von Wirtschaftsstraftätern weiter zunehmen. Der ehemalige FTX-Chef Sam Bankman-Fried gehört zu den Hoffnungsvollen.

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JPMorgans heikle Lage

Der Antrag bringt JPMorgan in eine Zwickmühle.

Die Bank war hier das Opfer, steht aber seit Jahren im Clinch mit Trump. Sie hat nach dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar die Geschäftsbeziehungen zu ihm zugehörigen Konten cut, was er später als politisches „De-Banking“ bezeichnete. Trump hat die Bank und Vorstandschef Jamie Dimon inzwischen auf 5 Milliarden Dollar verklagt.

Es mangelt Javice nicht an einflussreichen Freunden. Marc Rowan, Mitgründer von Apollo Global Management und ein früher Unterstützer von Frank, sagte in ihrem Prozess zu ihren Gunsten aus und drängte den Richter auf Milde.

Eine Jury in Manhattan sprach Javice im vergangenen September der Verschwörung und dreier Betrugstatbestände schuldig; das Gericht verhängte 85 Monate Haft. Staatsanwälte erklärten, sie habe behauptet, Frank habe 4,25 Millionen Nutzer, während die tatsächliche Zahl eher bei 300.000 lag. Sie hat Berufung eingelegt, ein separates SEC-Verfahren läuft noch, und die Bank fechtet Anwaltsrechnungen an, die über 115 Millionen Dollar gestiegen sind.

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