Ein Bundesberufungsgericht entschied am 6. April, dass Kalshi weiterhin ereignisbezogene Sportkontrakte in New Jersey anbieten darf, wobei die Mehrheit befand, dass diese Märkte unter die Aufsicht der Commodity Futures Trading Commission fallen und nicht unter die Glücksspielaufsicht des Bundesstaats.
Die Entscheidung verschafft dem Unternehmen seinen bislang wichtigsten Gerichtserfolg in einem Streit, der nun zunehmend wahrscheinlich vor dem Obersten Gerichtshof der USA landen dürfte.
Kalshi-Urteil
Das U.S. Court of Appeals for the Third Circuit upheld eine einstweilige Verfügung, die New Jersey daran gehindert hatte, seine Unterlassungsanordnung gegen Kalshi durchzusetzen; das Richtergremium entschied mit 2:1 Stimmen zugunsten des Unternehmens.
Die Mehrheit said, dass Bundesrecht den Versuch des Bundesstaats verdrängt, die Sportereignis-Kontrakte der Plattform zu regulieren, bei denen es sich laut Kalshi um zulässige Ereigniskontrakte auf einem bundesregulierten Markt handelt.
Die beiden Richter der Mehrheit waren Chief Judge Michael A. Chagares und Judge David J. Porter.
In ihrer abweichenden Meinung argumentierte Judge Jane R. Roth, dass die Kontrakte ihrem Wesen nach weiterhin Sportwetten darstellten und dass Kalshis Bezeichnung an ihrer grundlegenden Natur nichts ändere.
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Streit der Bundesstaaten
Das Urteil baut auf einer früheren Entscheidung eines Bundesrichters in New Jersey auf, der im vergangenen Jahr befand, dass Kalshi voraussichtlich in der Sache obsiegen werde, während das Verfahren weiterläuft.
New Jersey hatte argumentiert, das Unternehmen biete unerlaubte Sportwetten an, während Kalshi darauf beharrte, dass ausschließlich die CFTC für seine gelisteten Kontrakte zuständig sei.
Die Fronten sind anderswo noch schärfer.
Ein Richter in Nevada verlängerte am 3. April ein vorläufiges Verbot gegen Kalshi, was zeigt, dass Gerichte in verschiedenen Bundesstaaten weiterhin zu unterschiedlichen Antworten auf dieselbe Kernfrage gelangen.
Weg zum Supreme Court
Der umfassendere Konflikt hat bereits die Trump administration einbezogen, die sich am 2. April der Klage der CFTC gegen Illinois, Arizona und Connecticut wegen staatlicher Eingriffe in Prognosemärkte angeschlossen hat.
Dieser Vorstoß des Bundes, kombiniert mit widersprüchlichen Entscheidungen von Gerichten auf Bundes- und Bundesstaatsebene, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Supreme Court letztlich entscheidet, wer den fast-growing sector kontrolliert.
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