Bitcoin (BTC) ist in eine strukturelle Zone eingetreten, die eher den frühen Bärenmarktbedingungen von 2018 und 2022 als einer normalen Korrektur in der Mitte des Zyklus ähnelt. Das geht aus einem neuen Bericht von CryptoQuant hervor, der den kombinierten Marktindex der Kryptowährung analysiert und zeigt, dass die Kennzahl in den niedrigen 0,2-Bereich gefallen ist, nachdem sie noch im Oktober nahe dem Gleichgewichtsniveau von 0,5 lag.
Was passiert ist: Wichtiger Index signalisiert strukturellen Wandel
CryptoQuants kombinierter Bitcoin-Marktindex, oder BCMI, aggregates Bewertungskennzahlen wie MVRV, Profitabilitätsindikatoren wie NUPL, Ausgabeverhalten über SOPR sowie breitere Stimmungsindikatoren zu einem einzigen zusammengesetzten Wert.
Der Index ist von etwa 0,5 im Oktober – einer Zone, die allgemein als Gleichgewicht zwischen bullischen und bärischen Kräften interpretiert wird – in den niedrigen 0,2-Bereich gefallen, ohne die Art von Expansions-Reset zu erzeugen, die typischerweise bei gesünderen Korrekturen zu beobachten ist.
Dieses Muster weicht von früheren Abkühlungsphasen innerhalb eines Zyklus ab. Es ähnelt zunehmend Übergängen in risikoscheue Marktumgebungen.
Historische Daten zeigen, dass frühere Zyklusböden entstanden, als der BCMI etwa 0,10–0,15 erreichte, wie 2019 und während der Bärenphase 2022–2023 zu beobachten war.
Die aktuellen Werte liegen noch über diesen Kapitulationsniveaus, was darauf hindeutet, dass zwar Bitcoin möglicherweise bereits innerhalb eines bärischen Rahmens agiert, eine vollständige Kapitulation jedoch noch nicht eingetreten ist.
Im Wochenchart hat BTC die Marke von 70.000 US-Dollar verloren und ist in den mittleren Bereich um 60.000 US-Dollar zurückgefallen. Die Zone von 60.000–62.000 US-Dollar stellt nun einen entscheidenden Unterstützungsbereich dar, der mit früheren Konsolidierungsphasen und hochliquiden Handelszonen übereinstimmt, die historisch Nachfrage angezogen haben.
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Warum das wichtig ist: Kapitulationsschwelle noch nicht erreicht
Der Rückgang des BCMI in den niedrigen 0,2-Bereich spiegelt eine Konvergenz negativer Signale wider – schrumpfende unrealisierte Gewinne, steigende realisierte Verluste, sich verschlechternde Stimmung und anhaltende Bewertungskompression. Sofern sich der Index nicht stabilisiert und den Bereich von 0,4–0,5 zurückerobert, deutet die Analyse von CryptoQuant darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit anhaltender struktureller Schwäche hoch bleibt.
Die jüngsten Kursrückgänge wurden von erhöhten Handelsvolumina begleitet, die Analysten typischerweise eher mit Distribution oder erzwungenem Deleveraging als mit allmählichen Gewinnmitnahmen in Verbindung bringen.
Die kurzfristige Richtung von Bitcoin bleibt eng an die Liquiditätslage, institutionelle Zuflüsse und die breitere macroeconomic sentiment affecting risk assets gebunden.
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