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Krypto-Fonds ziehen 619 Mio. $ an amid Iran-bedingter Ölpreisturbulenz, berichtet CoinShares

Krypto-Fonds ziehen 619 Mio. $ an amid Iran-bedingter Ölpreisturbulenz, berichtet CoinShares

Digitale Anlageprodukte verzeichneten in der vergangenen Woche Nettozuflüsse von 619 Mio. US‑Dollar, so der wöchentliche Fondsflussbericht von CoinShares, verfasst von James Butterfill. Steigende Ölpreise im Zusammenhang mit der Iran crisis dampened jedoch die zuvor noch stärkere Nachfrage: In den ersten drei Tagen flossen 1,44 Mrd. US‑Dollar in die Produkte, bevor es am Donnerstag und Freitag zu Abflüssen in Höhe von 829 Mio. US‑Dollar kam.

Was geschah: Zuflüsse in Krypto-Fonds halten an

Die Vereinigten Staaten accounted für nahezu die gesamten positiven Kapitalbewegungen und verzeichneten Zuflüsse von 646 Mio. US‑Dollar. Europa, Asien und Kanada entwickelten sich dagegen entgegengesetzt und wiesen kombinierte Abflüsse von rund 29,6 Mio. US‑Dollar auf.

Bitcoin (BTC) führte mit Zuflüssen von 521 Mio. US‑Dollar die Rangliste an, wobei die Stimmung gespalten blieb – Short‑Bitcoin‑Produkte verzeichneten ebenfalls Zuflüsse von 11,4 Mio. US‑Dollar. Unter den Altcoins zog Ethereum (ETH) 88,5 Mio. US‑Dollar an und Solana (SOL) 14,6 Mio. US‑Dollar, während Uniswap (UNI) und Chainlink (LINK) jeweils 1,4 Mio. US‑Dollar sahen.

XRP (XRP) war die bemerkenswerte Ausnahme und verzeichnete Abflüsse von 30,3 Mio. US‑Dollar.

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Warum das wichtig ist: Geopolitischer Stresstest

Die Daten deuten darauf hin, dass digitale Assets auch in einer Phase geopolitischer Spannungen als Ziel institutionellen Kapitals Bestand hatten. Schwache US‑Arbeitsmarktdaten, die üblicherweise Risikoanlagen stützen würden, da sie auf eine künftig niedrigere Inflation hindeuten, wurden durch steigende Ölpreise ausgeglichen – das makroökonomische Bild blieb damit unklar.

Die regionale Aufteilung ist aufschlussreich. US‑Investoren investierten weiterhin aggressiv, während ihre Pendants in Europa und Asien sich zurückzogen. Das verweist auf unterschiedliche Risikobereitschaften der Märkte während der Krise.

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