Wettende auf Polymarket setzen ihre größten Einsätze auf Rick Rieder, den Chief Investment Officer für Global Fixed Income bei BlackRock, als wahrscheinlichsten Kandidaten für den Posten des nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank, wie Daten von der Krypto-based prediction market. zeigen.
Kontrakte auf Rieder currently weisen derzeit die höchste implizite Wahrscheinlichkeit im Polymarket-Markt „Who will Trump nominate as Fed chair?“ auf und stellen ihn damit vor andere viel diskutierte Anwärter.
Die Verschiebung der Wetten spiegelt wachsende Spekulationen wider, dass Präsident Donald Trump nach dem Ende von Jerome Powells Amtszeit im Jahr 2026 eher einen marktorientierten Technokraten als einen traditionellen Zentralbanker bevorzugen könnte.
Warum Rick Rieder die Aufmerksamkeit der Märkte auf sich zieht
Rieder beaufsichtigt bei BlackRock Vermögenswerte von mehr als 2 Billionen US-Dollar und sitzt im Global Executive Committee des Unternehmens, was ihm eine zentrale Rolle bei der Meinungsbildung zu Zinsen, Inflation und Liquidität am US-Staatsanleihemarkt gibt.
Er kommentiert häufig öffentlich die Geldpolitik und die Finanzierungsbedingungen und betont dabei oft die Funktionsfähigkeit der Märkte, Tragfähigkeit von Schulden und die Weitergabe von Fed-Entscheidungen in die Realwirtschaft.
Anders als frühere Fed-Vorsitzende, die aus der Wissenschaft oder dem Federal-Reserve-System selbst kamen, ist Rieders Hintergrund im Asset Management verwurzelt – ein Unterschied, den manche Investoren vor dem Hintergrund von Liquiditätssorgen und fiskalischem Druck für relevant halten.
Exponierung gegenüber Krypto und digitalen Vermögenswerten
Zwar gilt Rieder nicht als bekennender Krypto-Befürworter, doch seine Führungsrolle bringt ihn nah an BlackRocks wachsende Digital-Asset-Strategie heran.
Das Unternehmen hat 2024 den iShares Bitcoin Trust (IBIT) aufgelegt, der inzwischen zu den größten Spot-Bitcoin-ETFs weltweit gehört.
BlackRock positioniert außerdem Tokenisierung und blockchainbasierte Abwicklung als langfristige Upgrades der Finanzmarkt-Infrastruktur – eine Sichtweise, die CEO Larry Fink in jüngsten Aktionärsbriefen dargelegt hat.
Trumps langjähriger Konflikt mit der Fed
Der Wettanstieg vollzieht sich vor dem Hintergrund von Trumps anhaltender Auseinandersetzung mit dem amtierenden Fed-Vorsitzenden Jerome Powell.
Während seiner ersten Amtszeit kritisierte Trump Powell wiederholt für angeblich zu hohe Zinsen und stellte die Unabhängigkeit der Fed infrage – ein Bruch mit historischen Gepflogenheiten.
Seit seiner Rückkehr ins Amt hat Trump den Druck auf die Zentralbank erneuert und damit Erwartungen geschürt, dass er einen Vorsitzenden suchen wird, der stärker with his economic agenda. übereinstimmt.
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