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BlackRock, Fidelity, Grayscale: Warum Nasdaqs SEC-Regeländerung einen Boom bei Krypto-Derivaten auslösen könnte

BlackRock, Fidelity, Grayscale: Warum Nasdaqs SEC-Regeländerung einen Boom bei Krypto-Derivaten auslösen könnte

Nasdaq hat die US-Börsenaufsicht SEC offiziell gebeten, eine Regeländerung zu genehmigen, die die seit Langem bestehenden Positions- und Ausübungsgrenzen für Optionen auf Spot-Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) Exchange Traded Funds (ETFs) aufheben würde – ein Schritt, der die institutionelle Teilnahme an kryptoverknüpften Derivatemärkten. deutlich ausweiten könnte.

In einem Antrag, der Anfang dieser Woche bei der SEC eingereicht wurde, schlug Nasdaq vor, die derzeitige Obergrenze von 25.000 Kontrakten abzuschaffen, die für Optionen auf Krypto-ETFs gilt.

Die Börse argumentiert, dass diese Produkte inzwischen die gleichen Kriterien in Bezug auf Liquidität, Marktkapitalisierung und Überwachungsstandards erfüllen wie andere warenbasierte ETF-Optionen und daher im gleichen regulatorischen Rahmen behandelt werden sollten.

Bestreben, Krypto-ETF-Optionen an traditionelle Produkte anzugleichen

Nasdaqs Vorschlag zielt darauf ab, Optionen auf Spot-Bitcoin- und Ethereum-ETFs so zu behandeln wie Optionen auf Rohstoffe wie Gold oder Öl.

Laut dem Antrag wurden die bestehenden Limits eingeführt, als Krypto-ETFs noch neu und ungetestet waren, doch die Marktbedingungen haben sich seither weiterentwickelt.

Die Börse erklärte, dass Handelsvolumen, verwaltetes Vermögen und Preisfindung in den zugrunde liegenden ETFs inzwischen Niveaus erreicht haben, die umfangreichere und anspruchsvollere Optionsaktivitäten unterstützen.

Die Abschaffung der Limits, so Nasdaq, würde die Markteffizienz verbessern, ohne neues systemisches Risiko einzuführen.

Institutionelle Nachfrage treibt den Vorschlag

Optionsmärkte sind ein zentrales Instrument für institutionelle Investoren und werden für Absicherung, Volatilitätsstrategien und strukturierte Produkte genutzt. Die aktuellen Positionslimits haben die Fähigkeit von Vermögensverwaltern, Hedgefonds und Market Makern eingeschränkt, Kapital im großen Stil einzusetzen, obwohl die Nachfrage nach regulierter Krypto-Exposure gewachsen ist.

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Wird der Antrag genehmigt, könnten größere Optionspositionen auf ETFs eingegangen werden, die von Unternehmen wie BlackRock, Fidelity, Ark Invest, VanEck, Grayscale und Bitwise emittiert werden – ein Hinweis auf die Breite der betroffenen Produktpalette.

Ein Test für die regulatorische Haltung der SEC

Der Vorschlag legt die Entscheidung klar in die Hände der SEC, die bestimmen muss, ob ETF-Optionen mit Krypto-Bezug weiterhin besonderen Beschränkungen unterliegen oder vollständig in die bestehende Derivate-Regulierung integriert werden sollen.

Zwar hat die Behörde im vergangenen Jahr Spot-Bitcoin- und Ethereum-ETFs zugelassen, doch Derivate auf diese Produkte unterliegen weiterhin strengeren Auflagen.

Nasdaqs Antrag stellt diese Unterscheidung faktisch in Frage und argumentiert, dass Aufsichtsmechanismen – einschließlich Überwachungsvereinbarungen und Risikomanagement in den Clearinghäusern – bereits ausreichend seien.

Auswirkungen auf die Struktur der Kryptomärkte

Eine Genehmigung würde keine neuen Krypto-ETFs einführen oder den Zugang für Privatanleger direkt erweitern. Stattdessen würde sie die Derivateschicht vertiefen, die der regulierten Krypto-Exposure an den US-Märkten zugrunde liegt.

Ein robusterer Optionshandel unterstützt typischerweise Liquidität, engere Spreads und anspruchsvolleres Risikomanagement – Faktoren, die institutionelles Kapital über längere Marktzyklen hinweg stabilisieren.

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