Milliardär Mark Cuban verkauft 80 % seines Bitcoin-Bestands und sagt, Gold habe das Rennen als Absicherung gewonnen

Milliardär Mark Cuban verkauft 80 % seines Bitcoin-Bestands und sagt, Gold habe das Rennen als Absicherung gewonnen

Der Milliardär und Investor Mark Cuban sagt, er habe etwa 80 % seiner Bitcoin-Bestände (BTC) verkauft, nachdem er entschieden habe, dass der Vermögenswert als Absicherung gegen wirtschaftliche und geopolitische Spannungen versagt hat.

Mark Cuban verwirft die Bitcoin-Hedge-These

Cuban sagte im Front Office Sports‑Podcast, dass er nicht mehr daran glaube, dass sich Bitcoin wie der sichere Hafen verhalte, den er einst erwartet hatte. Er erklärte, die Kryptowährung hätte jedes Mal steigen müssen, wenn der Dollar schwächer wurde – und das sei nicht passiert.

Sein Portfolio für das Jahr 2026 bestand ungefähr aus 60 % Bitcoin, 30 % Ethereum (ETH) und 10 % anderen Anlagen.

Jahrelang hatte Cuban Bitcoin als überlegene Version von Gold beschrieben und darauf bestanden, dass er nie eine Coin verkauft habe.

Diese Überzeugung hat sich nun ins Gegenteil verkehrt.

Cuban sagte, Gold sei während des jüngsten US‑Iran‑Konflikts auf 5.000 Dollar gestiegen, während Bitcoin gefallen sei – eine Entwicklung, die er als Beweis dafür wertete, dass die Absicherungs-Erzählung zerbrochen sei. Er hält weiterhin Ethereum und verweist auf Smart Contracts und DeFi‑Anwendungen als klarere Nutzungsquellen, während er die meisten anderen Token als Müll abtat.

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Warum Cubans Bitcoin‑Ausstieg Analysten spaltet

Der Zeitpunkt von Cubans Ausstieg hat Kritik von Bitcoin‑Befürwortern hervorgerufen, die sagen, er habe ein ungünstiges Zeitfenster gewählt.

Seit den ersten Anzeichen des US‑Iran‑Konflikts Ende Februar sei Bitcoin um mehr als 16 % gestiegen, während Gold über 15 % gefallen sei, so Daten, auf die sich mehrere Medien berufen. Analysten betonen, dass das Urteil über die Absicherungsfunktion stark vom gewählten Betrachtungszeitraum abhängt.

Cubans Schritt steht zudem im Gegensatz zum Verhalten großer Institutionen.

Spot‑Bitcoin‑ETFs halten weiterhin Vermögenswerte von über 100 Milliarden Dollar, was darauf hindeutet, dass große Anleger seinem Beispiel bislang nicht folgen. Beobachter sagen, dass der Verkauf eines einzelnen Milliardärs symbolische Bedeutung habe – zumal Cuban lange als prominenter Krypto‑Befürworter galt –, aber noch kein Zeichen für einen breiteren Rückzug sei.

Bitcoin‑Preis weit unter Oktober‑Hoch

Bitcoin wird derzeit bei rund 77.500 Dollar gehandelt und liegt damit etwa 38 % unter dem Allzeithoch von 126.080 Dollar, das im Oktober 2025 erreicht wurde. Gold ist nach seinem Höchststand von 5.000 Dollar je Unze wieder auf etwa 4.500 Dollar zurückgegangen.

Dieser Rückgang krönt eine schwierige Phase für den Vermögenswert. Bitcoin fiel von seinem Oktober‑Hoch in den hohen 70.000‑Dollar‑Bereich im Verlauf des Frühjahrs – ein Rückgang, der mit steigenden geopolitischen Spannungen und nachlassender Nachfrage zusammenfiel. Dieser Abwärtstrend, mehr noch als eine einzelne Aussage, bildete den Hintergrund für Cubans Entscheidung, sich zurückzuziehen.

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