Consensys hat die MetaMask Card nun auf alle 50 US-Bundesstaaten ausgeweitet, darunter erstmals auch New York, nach einem einjährigen Inlands-Pilotprojekt und einem früheren Start in der EU und im Vereinigten Königreich, der im August 2024 begann.
Die von Mastercard unterstützte Karte lets users spend Krypto direkt aus einer selbstverwahrten Wallet ausgeben, sodass Vermögenswerte bis zum Moment des Kaufs unter persönlicher Kontrolle bleiben.
Die Karte wird über die Cross River Bank ausgegeben und von Monavate – ehemals Baanx – unterstützt und wird an über 150 Millionen Händlerstandorten weltweit akzeptiert.
Sie unterstützt Apple Pay und Google Pay für kontaktlose Zahlungen. Unterstützte Vermögenswerte umfassen USDC, USDT und verpacktes ETH, die auf Linea gehalten werden, dem Ethereum-Layer-2-Netzwerk von Consensys.
So funktioniert es
Anders als von Börsen ausgegebene Krypto-Karten, bei denen Nutzer Gelder vorab auf eine Drittplattform einzahlen müssen, converts die MetaMask Card Bestände am Point of Sale, ohne dass der Nutzer die Verwahrung zuvor übertragen muss.
Nutzer müssen zur Registrierung eine Identitätsprüfung und Compliance-Kontrollen durchlaufen.
Standardkarteninhaber erhalten bis zu 1 % Cashback in mUSD – dem auf Ethereum basierenden Stablecoin von MetaMask, der über Stripes Infrastruktur ausgegeben wird – auf Einkäufe.
Nicht ausgegebene Guthaben können zudem Rendite durch Integrationen mit DeFi-Protokollen wie Aave generieren, wo Nutzer mit aUSDC passiv Erträge erzielen können.
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Die Premium-Stufe
Parallel zum landesweiten Rollout hat Consensys die MetaMask Metal Card für 199 $ pro Jahr launched.
Sie bietet bis zu 3 % Cashback auf die ersten 10.000 $ Jahresumsatz, keine Auslandsgebühren, höhere Geldautomaten- und Ausgabelimits sowie Reiserrabatte über einen Partner namens Entravel.
Standardkarten begrenzen das Cashback auf 1 % ohne Premium-Zugangsstufe.
Wettbewerbsumfeld
Die MetaMask Card betritt ein umkämpftes Feld. Coinbase und Crypto.com bieten beide Debitkarten im Visa-Netzwerk an, die jedoch verlangen, dass Nutzer Gelder auf der Plattform des Emittenten halten.
MetaMasks Self-Custody-Ansatz ist sein wichtigstes Unterscheidungsmerkmal, bedeutet aber auch, dass Nutzer das Verwahrungsrisiko vollständig selbst tragen – ein Trade-off, den die Plattform nicht besonders hervorhebt.
Die Einbeziehung von New York ist kommerziell bedeutsam. Der Bundesstaat hat historisch zusätzliche Lizenzhürden für Krypto-Produktstarts verlangt, und frühere Versionen der Karte waren für Einwohner New Yorks ausdrücklich nicht verfügbar.
Die Karte ist nun auch in Argentinien, Brasilien, Kanada, Kolumbien, Mexiko und der Schweiz erhältlich, weitere Märkte sind geplant.
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