Michael Saylors Strategy (ehemals MicroStrategy) steht kurz vor seinem 100. Bitcoin (BTC)-Kauf – ein Meilenstein, der die Kaufserie des Unternehmens auf 13 aufeinanderfolgende Wochen ausweiten würde, während seine Reserve von 717.131 BTC – erworben zu einem Durchschnittspreis von 76.027 $ pro Coin – deutlich im Minus liegt, da die Kryptowährung nahe 65.000 $ gehandelt wird.
Was passiert ist: Strategy nähert sich dem 100. Kauf
Saylor postete am 22. Februar auf X ein Diagramm mit der Bildunterschrift „The Orange Century“, ein Signal, das er wiederholt vor der Ankündigung neuer Käufe verwendet hat. Das Unternehmen hat seit der Einführung von Bitcoin als Reservevermögenswert für seine Treasury im August 2020 bereits 99 einzelne Bitcoin-Käufe getätigt.
Die Käufe gingen trotz erheblicher nicht realisierter Verluste weiter. Da Bitcoin deutlich unter Strategys durchschnittlicher Kostenbasis handelt, liegt der Marktwert der Bestände des Unternehmens unter den Anschaffungskosten.
Am 26. Januar zeigten Unterlagen der Securities and Exchange Commission, dass Strategy 2.932 BTC für ungefähr 264,1 Millionen $ erworben hat – zu einem durchschnittlichen Preis von 90.061 $ pro Coin, ein Kauf, der erfolgte, während Bitcoin zwischen 87.000 $ und 90.000 $ schwankte.
Das Unternehmen hat nun 12 Wochen in Folge Bitcoin gekauft, ungeachtet der Kursschwankungen.
Strategy finanziert seine Käufe über die Ausgabe von Schuldtiteln und den Verkauf von Aktien – ein finanztechnischer Ansatz, der Kritik von Anlegern hervorgerufen hat, die argumentieren, dass das Unternehmen das Risiko eingeht, bestehende Aktionäre zu verwässern.
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Warum das wichtig ist: Überzeugung trotz Verlusten
Dass der weltweit größte Bitcoin-Halter unter den Unternehmen weiterhin akkumuliert, obwohl seine Position im Minus ist, hat Gewicht. Wenn ein Unternehmen mit mehr als 717.000 BTC während eines Rückgangs nachlegt, signalisiert das einen langfristigen Zeithorizont, der beeinflussen kann, wie andere institutionelle Akteure den Vermögenswert betrachten.
Investoren auf „Whale“-Niveau und Unternehmens-Treasuries handeln eher mit einem Horizont von 10 bis 20 Jahren, statt auf kurzfristige Charts zu reagieren. Strategys Beharrlichkeit – Käufe trotz Volatilität, Verlusten und Verwässerungssorgen – könnte das Vertrauen institutioneller Beobachter stärken, selbst wenn die Stimmung im Retail-Segment schwankt.
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