Maelstrom, das Family Office des BitMEX‑Mitgründers Arthur Hayes, finanziert nun zwei von vier Bitcoin (BTC)-Entwicklern in Vollzeit für Privatsphäre-Werkzeuge, mit Förderungen von bis zu 400.000 $ pro Jahr.
Zentrale Punkte:
- Maelstroms erster jährlicher Förderbericht zeigt, dass zwei der vier geförderten Entwickler in Vollzeit an Bitcoin-Privatsphäre arbeiten.
- Payjoin und Silent Payments sollen Transaktionen schwerer nachverfolgbar machen und laufen bereits in Mainstream-Wallets.
- Förder-Stacking ist auf 400.000 $ pro Jahr begrenzt, die monatlich in Bitcoin unter 12‑Monats‑Verträgen ausgezahlt werden.
Maelstrom skizziert seine Wette auf Bitcoin-Privatsphäre
Die Aufteilung wurde in Maelstroms erstem jährlichen Bericht zum Bitcoin-Förderprogramm veröffentlicht, der am Mittwoch erschien. Seit Oktober 2024 hat das Programm fünf Entwickler unterstützt, von denen vier weiterhin aktiv sind und monatliche Bitcoin-Zahlungen im Rahmen von 12‑Monats‑Verträgen erhalten. Zwei von ihnen stärken Bitcoin Core, die Referenzsoftware des Netzwerks, während die anderen beiden ausschließlich daran arbeiten, Transaktionen schwerer nachverfolgbar zu machen.
Benalleng arbeitet in Vollzeit an Payjoin, einem System, das es Sender und Empfänger ermöglicht, beide Eingaben zu einer einzigen Transaktion beizusteuern und damit die langjährige Annahme zu durchbrechen, dass jede Eingabe auf einen einzigen Eigentümer zurückgeht. Das Protokoll läuft bereits in Bull Bitcoin und Cake Wallet, das Team hat Code‑Bibliotheken in vier Sprachen ausgeliefert, und fünf weitere Wallet‑Integrationen sollen in Arbeit sein.
Macgyvers Projekt Silent Payments begrenzt die Wiederverwendung von Adressen, indem es jede eingehende Zahlung an eine frische, nicht verknüpfbare Adresse leitet. Blindbit, Cake Wallet und Dana Wallet unterstützen nun Senden und Empfangen, Sparrow Wallet und Nunchuk haben das Senden hinzugefügt, und eine Coldcard‑Anfrage wurde zur ersten Version für Hardware‑Wallets. Ein neuer GPU‑Scanner namens Frigate hat die Erkennung von Minuten auf Sekunden verkürzt, doch vollständige Unterstützung in Bitcoin Core bleibt bis zu einer Kryptografie‑Überprüfung ausgesetzt.
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Warum Sharma sagt, dass Bitcoin Privatsphäre braucht
Für die Wallet‑Entwickler, die diese Funktionen ausliefern, wird Privatsphäre zum eigentlichen Zweck der Übung. „Bitcoin ist offen und permissionless, aber ohne Privatsphäre ist es ein Überwachungswerkzeug“, sagte Vikrant Sharma, Gründer von Cake Wallet.
Sharma sagte, viele Menschen wollten Bitcoin unterwegs ausgeben, ohne ihre Guthaben oder ihre vollständige Transaktionshistorie offenzulegen.
Werkzeuge wie Silent Payments und Payjoin v2, fügte er hinzu, geben Alltagsnutzern einen praktikablen Weg zu privaten Zahlungen. Er verglich den Moment mit den Privatsphäre‑Fortschritten, die es bereits bei Monero (XMR) gibt, und sagte, dass Bitcoin‑Nutzer nun einen vergleichbaren Schritt machen können.
Maelstrom merkte an, dass bereits eine Minderheiten‑Adoption dieser Werkzeuge die On‑Chain‑Überwachung für alle schwächt, nicht nur für diejenigen, die sie aktivieren, weil sie die Annahmen verwischt, auf die sich Analysten stützen.
Die Initiative baut auf früheren Schritten auf, darunter ein Zuschuss von 100.000 $ an den Payjoin‑Entwickler Ben Allen im Mai 2025, als Cake Wallet Payjoin v2 für normale Nutzer einführte. Hayes, der BitMEX mitgründete, bevor er Maelstrom startete, hat finanzielle Privatsphäre immer wieder als Kern der alltäglichen Bitcoin‑Nutzung dargestellt. Da das Ledger öffentlich ist, bleibt jede Zahlung für immer sichtbar – genau das versuchen diese Werkzeuge zu verschleiern.
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