Die Privacy‑Coin Monero (XMR) ist in dieser Woche um 17 % gestiegen und hat damit einen Teil der Verluste aus der Vorwoche wettgemacht, nachdem Bitcoin (BTC) sein $60,000 support verteidigte.
Key Points:
- Monero ist in dieser Woche um 17 % gestiegen; der Anstieg könnte sich auf rund 33 % ausdehnen, falls der Kurs 391 $ erreicht.
- Bitcoins Verteidigung der Marke von 60.000 $ und ein Short Squeeze in der Nähe von 340 $ trieben die Erholungsrallye.
- Neue Pläne für Post‑Quanten‑Upgrades verbesserten zusätzlich die Stimmung rund um die Privacy‑Coin.
Monero-Erholung folgt auf Bitcoins Verteidigung der 60.000 $
Der Anstieg milderte den starken Rückgang der Vorwoche, als Rekordabflüsse aus ETFs und eine Risikoaversion Bitcoin unter 60.000 $ drückten und die meisten Altcoins mit nach unten zogen. XMR war in Richtung der 300‑$‑Zone gefallen, bevor Käufer wieder einstiegen.
Bitcoin leistete dabei die Hauptarbeit. Die größte Kryptowährung fiel am Freitag auf rund 59.100 $ und erholte sich anschließend auf über 63.000 $, getrieben von Eindeckungen leerverkaufter Positionen und neuer institutioneller Nachfrage. Innerhalb eines Tages wurden bärische Wetten im Volumen von mehr als 500 Mio. $ geschlossen, während steigende Börsenreserven als Warnsignal dafür galten, dass einige Inhaber Coins zurück auf Handelsplattformen verschoben.
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Short Squeeze befeuert den XMR-Anstieg
Die Erholung basierte auf mehr als nur Bitcoins Stabilität. Liquidationsdaten deuteten auf einen dichten Cluster von Short‑Positionen um 340 $ hin; der Kursanstieg dürfte diese gehebelten Bären aus dem Markt gedrängt und sie zum Rückkauf ihrer Positionen gezwungen haben. Analysten hatten ähnliche Squeeze‑Konstellationen bereits ausgemacht, als der Markt die 60.000‑$‑Zone swept.
Aufwärtsliquidität liegt zudem in der Nähe von 360 $ und über 380 $, Zonen, die den Preis anziehen könnten, falls die Volatilität anhält. Die Nachfrage nach Privacy‑Assets sorgt für eine stabilere Basis, da verschärfte Überwachungsregeln und eine Welle von Börsen‑Delistings eine engagierte Käufergruppe für XMR – noch immer die größte Coin mit standardmäßiger Anonymität – aufrechterhalten, unabhängig von der allgemeinen Risikostimmung.
Post‑Quanten‑Pläne und der Test von 391 $
Moneros Erholung erhielt zudem Rückenwind durch Entwicklungs‑News. Das Forschungslabor des Projekts machte in diesem Monat Fortschritte bei der Post‑Quanten‑Verschlüsselung. Die Arbeit baut auf der FCMP++‑Privacy‑Überarbeitung auf und hat die Sorgen der Inhaber über die langfristige Bedrohung seiner Kryptografie durch Quantencomputer gemildert.
Der 200‑Tage‑simple moving average in der Nähe von 391 $ markiert nun das zentrale Hindernis. Ein Ausbruch darüber würde den Wochengewinn von 17 % auf etwa 33 % ausdehnen – ein Szenario, das davon abhängt, dass Bitcoin über 60.000 $ bleibt, während der RSI wieder in den neutralen Bereich zurückkehrt.
Das Jahr 2026 war für Monero bislang eine Achterbahnfahrt. Die Coin markierte im Januar ein Allzeithoch nahe 800 $, bevor ein regulatorisch getriebener Einbruch sie bis Februar auf rund 285 $ drückte – ein Rückgang von mehr als 60 %. Jede anschließende Erholungsrallye in den Monaten März, April und Mai stieg in die Nähe des 200‑Tage‑Durchschnitts, bevor Verkäufer eingriffen und den Kurs zurück in Richtung 300 $ drückten – jene Untergrenze, die die jüngste Handelsspanne der Privacy‑Coin geprägt hat.
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