SpaceX completed a record stock market debut in dieser Woche und lässt Anleger darüber nachdenken, ob die KI‑Labore OpenAI und Anthropic diesen übertreffen können, sobald sie gelistet sind.
Zentrale Punkte:
- SpaceX setzte seinen IPO‑Preis bei 135 US‑Dollar pro Aktie fest und bewertete den Raketenbauer damit mit rund 1,77 Billionen US‑Dollar.
- OpenAI und Anthropic haben vertrauliche Entwürfe eingereicht, aber noch keine Termine, Ticker oder Preise festgelegt.
- Die drei Börsengänge könnten 2026 etwa 200 Milliarden US‑Dollar aus den öffentlichen Märkten abziehen.
SpaceX setzt Marke bei 1,77 Billionen US‑Dollar
SpaceX priced sein Angebot laut Marktberichten zu einem festen Preis von 135 US‑Dollar pro Aktie für 555,6 Millionen Aktien und begann den Handel an der Nasdaq unter dem Ticker SPCX. Die Kapitalaufnahme von rund 75 Milliarden US‑Dollar bewertet das Unternehmen mit knapp 1,77 Billionen US‑Dollar – deutlich über den 780 Milliarden US‑Dollar, die einige Analysten als fair bezeichnet hatten. Diese Summe rangiert als der größte Börsengang in der US‑Geschichte.
OpenAI und Anthropic wählten bei der Offenlegung den entgegengesetzten Weg und submitting jeweils Anfang Juni einen vertraulichen Registrierungsentwurf, der die Absicht signalisiert, ohne Datum, Ticker oder Preis festzulegen. Anthropic kündigte seinen Entwurf am 1. Juni an, nur wenige Tage nachdem eine Finanzierungsrunde über 65 Milliarden US‑Dollar bei einer Bewertung von 965 Milliarden US‑Dollar abgeschlossen worden war; OpenAI folgte eine Woche später.
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Reine KI‑Werte locken Nachfrage
Das Argument für die Labore rests auf dem, was Anleger bislang nicht direkt kaufen konnten.
Über Jahre hinweg investierten Fondsmanager in KI über Stellvertreter wie Chiphersteller und Cloud‑Plattformen; ein direkter Anteil an einem Frontier‑Labor würde laut Analysten unlock Nachfrage aus den rund 8 Billionen US‑Dollar freisetzen, die in US‑Geldmarktfonds geparkt sind. Anthropic meldete im Mai eine Umsatz‑Run‑Rate von 47 Milliarden US‑Dollar, während OpenAI nach Abschluss einer Finanzierungsrunde über 122 Milliarden US‑Dollar im März mit 852 Milliarden US‑Dollar bewertet wurde.
Befürworter argumentieren, dass es sich um echte Unternehmen und nicht um leere Versprechen handelt, da Abonnements und Unternehmenskunden bereits für stetige Zahlungsströme sorgen. Erlöse, nicht Versprechen, machen den Unterschied.
Angebotswelle sorgt für Warnsignale
Skeptiker sehen eher eine Aktienflut als einen Geldsegen. Capital Economics estimates, dass breitere Free Floats etwa 750 Milliarden US‑Dollar an neuer Eigenkapitalemission auf den Markt bringen könnten; zudem zeigte die Analyse, dass Emissionswellen in der Vergangenheit oft mit späten Phasen von Börsenbooms zusammenfielen. Nur 4 % bis 5 % der Aktien werden zum Start gehandelt, was das anfängliche Indexgewicht begrenzt.
Kommentatoren haben zudem cautioned, dass die Aufnahme von drei riesigen Börsengängen in schneller Folge für jeden Markt ungewöhnlich ist. SpaceX bringt eine zusätzliche Komplexität, da das Unternehmen eher als „KI‑nah“ denn als reines Labor gilt: Raketen, Satelliten und Starlink treiben den Großteil der 18,7 Milliarden US‑Dollar Umsatz im Jahr 2025, während künstliche Intelligenz vor allem über die Übernahme von xAI ins Geschäft kommt.
Die jüngere Vergangenheit zeigt, wie stark die Anziehungskraft ist. Cerebras, ein KI‑Chiphersteller, eröffnete bei seinem Börsendebüt im Mai rund 89 % über dem Ausgabepreis. Diese Resonanz gab den Ton für die Emissionen an, die nun in der Pipeline stehen – in einem Jahr, das zum Rekordjahr für US‑Börsengänge werden könnte, da bereits diese drei Transaktionen zusammen etwa 200 Milliarden US‑Dollar anziehen könnten.
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