Ökonom Peter Schiff sagt, dass das Modell der Strategy-Vorzugsaktie nun sowohl MSTR-Aktien als auch Bitcoin (BTC) selbst bedroht.
Schiffs STRC-Warnung
In Beiträgen auf X an diesem Wochenende argumentierte Schiff, dass Strategy, ehemals MicroStrategy, vor einem strukturellen Problem mit seiner ewigen Vorzugsaktie STRC steht.
Das Unternehmen hält 815.061 BTC nach einem Kauf über 2,54 Milliarden US‑Dollar am 20. April, der größtenteils durch Aktienemissionen finanziert wurde.
STRC zahlt eine variable annualisierte Dividende von 11,5 % pro Monat. Bitcoin erzeugt keinen eigenen Cashflow. Laut Schiff zwingt diese Mathematik Strategy zu einer binären Wahl: Entweder BTC verkaufen, um Ausschüttungen zu finanzieren, oder neue STRC an einen schrumpfenden Pool von Renditekäufern ausgeben.
Das Instrument hat seit dem Start im Juli 2025 mit einer Dividende von 9 % rund 50.792 BTC finanziert, wobei sieben aufeinanderfolgende monatliche Erhöhungen den Satz auf 11,5 % angehoben haben.
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Saylor kontert – Einordnung
Strategy-Präsident Phong Le konterte diese Woche und sagte, das Unternehmen finanziere Dividenden, indem es Stammaktien mit Aufschlag auf den Nettoinventarwert ausgibt, statt Rücklagen anzuzapfen.
Michael Saylor verweist auf die langfristige Outperformance von MSTR und das im März angekündigte At-the-Market-Programm über 42 Milliarden US‑Dollar und hat Schiff zu einer öffentlichen Debatte über die Struktur herausgefordert.
Der Streit hat sich kontinuierlich zugespitzt. Schiff nannte STRC am 23. April das „offensichtlichste Ponzi, das es je gegeben hat“, und er hat zwei X Spaces veranstaltet, in denen er Follower herausfordert, seine These zu widerlegen. TD‑Cowen‑Analyst Lance Vitanza hält an einem Kauf‑Rating für MSTR mit einem Kursziel von 385 US‑Dollar fest.
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