Polymarket filed a federal lawsuit gegen Massachusetts am Montag und verschärfte damit einen landesweiten Zuständigkeitskonflikt zwischen Betreibern von Prognosemärkten und staatlichen Glücksspielaufsichtsbehörden.
Das Unternehmen argues, dass das bundesrechtliche Rohstoffrecht die staatlichen Glücksspielvorschriften verdrängt, nur drei Tage nachdem ein Gericht in Massachusetts den Antrag des Konkurrenten Kalshi abgelehnt hatte, eine Geofencing-Anordnung auszusetzen.
Gerichte in mehreren Bundesstaaten haben delivered widersprüchliche Entscheidungen darüber getroffen, ob sportbezogene Prognosekontrakte bundesrechtlich regulierte Derivate oder nicht lizenziertes Glücksspiel darstellen.
Die Rechtsstreitigkeiten verschärften sich, als die CFTC einen Vorschlag aus der Biden-Ära zurückzog, der politische Ereigniskontrakte verboten hätte.
Massachusetts-Gericht stärkt staatliche Zuständigkeit
Richter Christopher Barry-Smith entschied am 20. Januar, dass Kalshi eine staatliche Glücksspiellizenz erwerben muss, um in Massachusetts Sportkontrakte anzubieten, da die Produkte das Erlebnis von Sportwetten widerspiegeln.
Das Gericht lehnte am 6. Februar Kalshis Antrag auf Aussetzung ab und ordnete an, dass die Plattform Nutzer aus Massachusetts innerhalb von 30 Tagen geoblocken muss, während die Berufungsverfahren laufen.
Barry-Smith wies Kalshis Argument der bundesrechtlichen Präklusion als „übermäßig weitreichend“ zurück und stellte fest, dass der Kongress den Bundesstaaten ihre traditionelle Aufsicht über das Glücksspiel nicht entziehen wollte. Die Generalstaatsanwältin von Massachusetts, Andrea Joy Campbell, argumentierte, die CFTC-Regulierung biete keinen umfassenden Schutzschild vor staatlichen Gesetzen.
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Bundesgericht stoppt Vollstreckung in Tennessee
Eine Bundesrichterin in Tennessee erließ am 12. Januar eine gegenteilige Entscheidung und blockierte vorläufig die staatlichen Aufseher daran, Unterlassungsanordnungen gegen Kalshi durchzusetzen. Richterin Aleta Trauger befand, die Plattform habe „voraussichtlich Erfolg“ mit der Behauptung, dass das bundesrechtliche Rohstoffrecht die Glücksspielgesetze der Bundesstaaten verdränge.
Tennessee hatte Kalshi, Polymarket und Crypto.com aufgefordert, Sportkontrakte bis zum 31. Januar einzustellen oder mit bis zu 25.000 US‑Dollar pro Verstoß zu rechnen.
Die Aufsichtsbehörden in Nevada gingen ähnlich gegen die Plattformen vor, während Coinbase mit Klagen der Bundesstaaten konfrontiert ist, nachdem das Unternehmen Prognosemärkte gestartet hat.
CFTC-Kurswechsel sorgt für zusätzlichen Schwung
Die Bundesaufsicht withdrew am 4. Februar ihren 2024 vorgeschlagenen Erlass zum Verbot politischer Ereigniskontrakte und hob eine Mitarbeiterleitlinie vom September 2025 auf, die Unternehmen vor Rechtsrisiken im Zusammenhang mit Sportkontrakten warnte.
CFTC-Vorsitzender Michael Selig bezeichnete den Vorschlag aus der Biden-Ära als einen „Ausflug in die Wertregulierung“ und versprach neue Regeln zur Förderung „verantwortungsvoller Innovation“.
Die Kehrtwende in der Politik erfolgte, als zehn Bundesstaaten Unterlassungsanordnungen gegen Plattformen für Prognosemärkte erließen und damit ein von den Betreibern als „Flickenteppich“ wahrgenommenes System staatlicher Vorschriften schufen, das die nationale Marktliquidität bedroht.
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