Rooney verreißt FIFA‑Halbzeitshow als „Mist“ – Kalshi‑Trader wetten auf jeden Song

Rooney verreißt FIFA‑Halbzeitshow als „Mist“ – Kalshi‑Trader wetten auf jeden Song

Wayne Rooneys schonungslose Abrechnung mit der ersten Halbzeitshow eines WM-Finals ging viral, just als Polymarket und Kalshi ihren Rekordlauf mit einem Wettvolumen von 5,5 Milliarden US‑Dollar auf das Turnier beendeten.

Zentrale Punkte:

  • Wayne Rooney bezeichnete die erste Halbzeitshow eines WM‑Finals live im TV als „crap“ – der Clip verbreitete sich binnen Stunden.
  • Auf Kalshi hatten Trader im Vorfeld Songs und mögliche Überraschungsgäste durchgepreist – Teil einer Welle, die das WM‑Wettvolumen über 5,5 Milliarden US‑Dollar trieb.
  • Spaniens 1:0‑Sieg nach Verlängerung gegen Argentinien entschied den größten jemals verzeichneten Prognosemarkt.

Rooneys Urteil zur Halbzeitshow

Rooney, als Experte für die BBC im MetLife Stadium am 19. Juli im Einsatz, sagte, sein persönliches Highlight der Show sei gewesen, „als sie vorbei war“. „Ich mag viele dieser Künstler, aber ich fand, das war crap“, ergänzte der 40‑Jährige und erklärte den Zuschauern, der Auftritt habe ihn „einfach nicht abgeholt“. Fans reagierten prompt – viele meinten, der frühere englische Nationalstürmer habe ausgesprochen, was ein Großteil des Landes dachte.

Das elfminütige Spektakel, kuratiert von Coldplay‑Frontmann Chris Martin, versammelte Madonna, Shakira, BTS, Justin Bieber, Burna Boy und die Muppets auf der Bühne. Die FIFA dehnte die übliche 15‑minütige Pause auf über 27 Minuten, um das Programm unterzubringen.

Spanien setzte sich anschließend in der Verlängerung mit 1:0 gegen Argentinien durch, Joker Ferran Torres traf in der 106. Minute.

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Kalshi‑Märkte zur Halbzeitshow

Die von Rooney verrissene Show war wochenlang ein handelbares Event. Kalshi‑Daten zeigten, dass Sabrina Carpenter am Vorabend des Finals mit 30 % als wahrscheinlichster Überraschungsgast gehandelt wurde, Post Malone kam auf 24 %, Swae Lee auf 19 %. Trader taxierten Shakiras „Dai Dai“ mit einer 98‑prozentigen Chance, Teil der Show zu sein – was ihr Duett mit Burna Boy am Abend bestätigte.

Für Biebers „Daisies“ sahen die gleichen Bücher nur eine 14‑prozentige Wahrscheinlichkeit, und der Sänger ließ den Song zugunsten von „Everything Hallelujah“ aus. Der Turnier‑Siegerkontrakt von Polymarket setzte 4,28 Milliarden US‑Dollar um, Kalshis Markt Spanien gegen Argentinien brachte 1,29 Milliarden ein; das kombinierte WM‑Volumen beider Plattformen überschritt bereits vor Anpfiff die Marke von 5,5 Milliarden US‑Dollar.

Polymarket wickelt Trades in USDC (USDC) ab – der Großteil dieses Volumens floss somit über Krypto‑Infrastruktur.

Über alle WM‑Kontrakte hinweg hatte das gehandelte Volumen laut Plattformdaten bis zur Wochenmitte die Marke von 25 Milliarden US‑Dollar überschritten. Zum Vergleich: Die NBA‑Finals kamen auf rund 2 Milliarden, der Super Bowl auf etwa 1 Milliarde US‑Dollar.

Die Zahlen krönen einen einjährigen Lauf des Polymarket‑„Winner Markets“, der im Juli 2025 gestartet war und sich zum größten Einzelkontrakt in der Geschichte der Plattform entwickelte – noch vor dem Markt zur US‑Präsidentschaftswahl 2024. Allein im Juni lag das monatliche Volumen bei knapp 11 Milliarden US‑Dollar, überwiegend getrieben durch WM‑Wetten.

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