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Bithumb in Südkorea steht nach Bitcoin-Fehler über 2 Mrd. $ unter regulatorischer Untersuchung

Bithumb in Südkorea steht nach Bitcoin-Fehler über 2 Mrd. $ unter regulatorischer Untersuchung

Die südkoreanische Kryptowährungsbörse Bithumb steht unter behördlicher Untersuchung, nachdem sie hunderten Nutzern versehentlich jeweils 2.000 Bitcoin (BTC) gutgeschrieben hatte, anstatt kleiner Barauszahlungen im Wert von 1,37 $ im Rahmen einer Werbeaktion.

Der Fehler löste sofortige Verkäufe aus, die den Bitcoin-Preis um 15,8 % unter das Niveau anderer Börsen drückten, bevor die Plattform die betroffenen Konten einfrohr.

Die Financial Services Commission und die Financial Supervisory Service erklärten, sie nähmen den Vorfall sehr ernst und würden die Ursache gründlich untersuchen.

Lokale Berichte deuten darauf hin, dass rund 3 Milliarden Won abgehoben wurden, nachdem Empfänger die versehentlich gutgeschriebenen Bitcoin verkauft hatten.

Was ist passiert

Die Bithumb-Werbeaktion „Random Box“ am 6. Februar sollte Teilnehmern Belohnungen im Wert von 2.000 Won auszahlen. Stattdessen führte ein Konfigurationsfehler im System dazu, dass die Plattform hunderten Nutzerkonten 2.000 BTC gutschreiben ließ, jede Einzahlung war zu diesem Zeitpunkt rund 139 Millionen $ wert.

Die Phantom-Bitcoin existierten nur im internen Hauptbuch von Bithumb, ohne dass On-Chain-Transaktionen stattfanden. Empfänger, die plötzlich riesige Guthaben sahen, begannen sofort zu verkaufen und erzeugten enormen Verkaufsdruck auf das BTC/KRW-Handelspaar von Bithumb.

Der Bitcoin-Preis an der Börse fiel auf 81 Millionen Won (55.000 $), während andere Plattformen Kurse um 60.000 $ hielten. Die Preisabweichung von 15,8 % dauerte etwa fünf Minuten, bevor die internen Kontrollen von Bithumb die ungewöhnlichen Transaktionen erkannten und die betroffenen Konten einschränkten.

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Reaktion der Börse

Bithumb betonte, der Vorfall stehe in keinem Zusammenhang mit Hacking oder Sicherheitsverletzungen. Das „Domino-Liquidationsverhütungssystem“ der Börse habe wie vorgesehen funktioniert und trotz der ungewöhnlichen Kursbewegung Kettenreaktionen erzwungener Liquidationen verhindert.

Die Plattform legte weder offen, wie viele Konten betroffen waren, noch wie viele Bitcoin genau fälschlicherweise verteilt wurden.

Bithumb entschuldigte sich für die Verwirrung während des Auszahlungsprozesses und erklärte, man werde Folgemaßnahmen zur Vermeidung ähnlicher Fehler transparent offenlegen.

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