Stablecoin-Volumen könnte bis 2035 1,5 Billiarden US‑Dollar erreichen, zeigt Chainalysis-Bericht

Stablecoin-Volumen könnte bis 2035 1,5 Billiarden US‑Dollar erreichen, zeigt Chainalysis-Bericht

Chainalysis prognostiziert, dass stablecoin transaction volumes bis 2035 1,5 Billiarden US‑Dollar erreichen könnten, angetrieben durch einen Vermögenstransfer von 100 Billionen US‑Dollar zwischen Generationen und eine wachsende Händlerakzeptanz digitaler Zahlungsinfrastruktur.

Prognosen zum Stablecoin-Volumen

Das Blockchain-Analyseunternehmen published die Ergebnisse als Vorschau auf seinen kommenden Bericht „The New Rails: How Digital Assets Are Reshaping the Foundations of Finance“. Das bereinigte Stablecoin-Volumen – eine Kennzahl, die Bot-Aktivitäten und Liquiditätsbereitstellung ausblendet – erreichte 2025 28 Billionen US‑Dollar und ist seit 2023 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 133 % gewachsen.

Ohne zusätzliche Katalysatoren schätzt Chainalysis, dass diese Zahl bis 2035 719 Billionen US‑Dollar erreichen könnte. Doch das Unternehmen identifizierte zwei Beschleuniger, die die Prognosen deutlich nach oben treiben.

Der erste ist demografischer Natur. Zwischen 2028 und 2048 werden Schätzungen zufolge 80 Billionen bis 100 Billionen US‑Dollar an Vermögen von den Babyboomern auf Millennials und die Generation Z übergehen, so Schätzungen von Merrill Lynch. Fast die Hälfte dieser jüngeren Generationen hat Krypto gehalten oder hält es derzeit, wie eine Gemini-Umfrage aus dem Jahr 2025 zeigt.

Der zweite Faktor ist die Händlerakzeptanz.

On-Chain-Stablecoin-Transaktionen könnten laut dem Bericht zwischen 2031 und 2039 die Off-Chain-Volumina von Visa und Mastercard erreichen.

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Auswirkungen des Krypto-Vermögenstransfers

Chainalysis schätzt, dass allein der Generationenwechsel bis 2035 zusätzliche 508 Billionen US‑Dollar an jährlichem Stablecoin-Volumen bringen könnte. Die Durchdringung im Point-of-Sale-Bereich könnte weitere 232 Billionen US‑Dollar beisteuern.

Das Unternehmen argumentiert, dass sich das Bezahlen mit Krypto schließlich nicht anders anfühlen wird als das Durchziehen einer Kreditkarte.

Wenn Stablecoin-Akzeptanz zur Standard-Infrastruktur im Einzelhandel wird, verschwimmt die Grenze zwischen digitalen und traditionellen Zahlungen.

Große Finanzakteure positionieren sich bereits für diesen Wandel. Stripe acquired Bridge, eine Stablecoin-Zahlungsplattform, während Mastercard partnered with BVNK, um eine On-Chain-Abwicklungsinfrastruktur aufzubauen.

Chainalysis bezeichnete diese Schritte als strategische Wetten darauf, wohin sich der Zahlungsverkehr entwickelt.

Regulatorische Dynamik bei Stablecoins

Der Bericht erscheint vor dem Hintergrund eines breiteren Vorstoßes zur Regulierung von Stablecoins in den Vereinigten Staaten. Der GENIUS Act has signaled serious legislative momentum, und das US-Finanzministerium hat kürzlich neue Regeln vorgeschlagen, die Stablecoin-Emittenten verpflichten würden, die Vorgaben zur Geldwäschebekämpfung und zu Sanktionen einzuhalten.

Für traditionelle Finanzinstitute ist die Botschaft von Chainalysis eindeutig: Unternehmen, die keine On-Chain-Schienen übernehmen, riskieren, Kapital an krypto-native Ökosysteme zu verlieren, wenn jüngere und wohlhabendere Kunden schnellere und günstigere Abwicklung verlangen.

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