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Stablecoins machen jetzt 84 % der illegalen Kryptoaktivität aus und übertreffen Bitcoin deutlich

Stablecoins machen jetzt 84 % der illegalen Kryptoaktivität aus und übertreffen Bitcoin deutlich

Stablecoins haben Bitcoin als primäres Vehikel für Kryptowährungskriminalität überholt und machten 2025 84 % des gesamten illegalen Transaktionsvolumens aus – ein Wandel, der mit zunehmendem regulatorischem Druck auf digitale Assets und ihrer wachsenden Rolle in alltäglichen Zahlungen weltweit zusammenfällt.

Was passiert ist: Stablecoins dominieren das Verbrechen

Chainalysis hat am 8. Januar seinen Crypto Crime Report 2026 veröffentlicht und darin offengelegt, dass dollar-gebundene Token inzwischen den Großteil illegaler Kryptoaktivitäten abwickeln.

Die Daten markieren eine dramatische Umkehr gegenüber 2020, als Bitcoin rund 70 % der illegalen Transaktionen ausmachte, während Stablecoins nur etwa 15 % beitrugen. Heute ist der Anteil von Bitcoin auf ungefähr 7 % gefallen.

Kriminelle Organisationen sind aus praktischen Gründen zu Stablecoins übergegangen.

Die Token bieten eine Preisstabilität, die volatile Assets nicht erreichen können, und machen sie berechenbar für groß angelegte Operationen, bei denen eine Million Dollar heute auch morgen noch eine Million Dollar wert sein muss.

„Stablecoins haben die Landschaft illegaler Transaktionen erobert“, heißt es in dem Bericht. „Dies spiegelt breitere Ökosystemtrends wider, bei denen Stablecoins einen großen und wachsenden Anteil aller Kryptoaktivitäten einnehmen, was auf ihre praktischen Vorteile zurückzuführen ist: einfache grenzüberschreitende Übertragbarkeit, geringere Volatilität und breitere Nutzungsmöglichkeiten.“

Netzwerke, die auf kostengünstigen Blockchains wie TRON laufen, haben sanktionierten Gruppen ermöglicht, Gelder über Grenzen hinweg zu bewegen, ohne auf traditionelle Bankinfrastruktur angewiesen zu sein.

Beliebte Stablecoins wie USDT und USDC haben sich als bevorzugte Werkzeuge herauskristallisiert.

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Warum es wichtig ist: Der Regulierungsdruck nimmt zu

Die Verschiebung hat erhebliche Auswirkungen auf alltägliche Nutzer, die Stablecoins für Handel und Überweisungen verwenden. Börsen und Wallet-Anbieter stehen nun unter verschärfter Beobachtung, was zu strengeren Identitätsprüfungen und häufigeren Transaktionsüberprüfungen führt.

Chainalysis wies darauf hin, dass trotz des Anstiegs krimineller Aktivitäten illegale Transaktionen weiterhin weniger als 1 % des gesamten Kryptowährungsvolumens ausmachen.

„Da Nationalstaaten in die illegalen Krypto-Lieferketten einsteigen, die ursprünglich für Cyberkriminelle und organisierte Verbrechergruppen aufgebaut wurden, sehen sich Behörden sowie Compliance- und Sicherheitsteams nun mit deutlich höheren Einsätzen konfrontiert – sowohl beim Verbraucherschutz als auch bei der nationalen Sicherheit“, schrieb das Unternehmen.

Der Trend geht über organisierte Kriminalität hinaus und erfasst auch staatliche Akteure.

Russlands rubelgestützter A7A5-Token verarbeitete in seinem ersten Jahr über 93,3 Milliarden US-Dollar, während iranische Stellvertreternetze mehr als 2 Milliarden US-Dollar an illegalen Aktivitäten ermöglichten.

Diese Entwicklungen haben staatliche Debatten über die globale Regulierung von Stablecoins intensiviert. Sie könnten zu mehr Aufsicht über Zahlungssysteme führen, auch wenn sie gleichzeitig die Privatsphäre für Nutzer verringern, die auf Geschwindigkeit und Bequemlichkeit aus sind.

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