Warum das US-Finanzministerium jetzt Cyberbedrohungsdaten mit Krypto-Unternehmen teilt

Warum das US-Finanzministerium jetzt Cyberbedrohungsdaten mit Krypto-Unternehmen teilt

Das US-Finanzministerium plant, Cybersicherheitsinformationen direkt an Kryptowährungsunternehmen weiterzugeben, um die Abwehrmaßnahmen im Digital-Asset-Sektor zu stärken – nur wenige Tage nachdem mutmaßliche nordkoreanische Hacker schätzungsweise 285 Millionen US-Dollar von Drift Protocol erbeutet haben sollen, nachdem sie Oracle-Preise using a fabricated token. manipulierten.

In einer statement am Donnerstag erklärte das Office of Cybersecurity and Critical Infrastructure Protection des Finanzministeriums, es werde damit beginnen, US‑amerikanischen Digital-Asset-Unternehmen und Branchenverbänden in Echtzeit umsetzbare Bedrohungsinformationen zur Verfügung zu stellen.

Das Programm soll Unternehmen dabei helfen, Schwachstellen zu erkennen, Angriffe zu verhindern und effektiver auf Cybervorfälle zu reagieren.

Krypto-Unternehmen erhalten Bedrohungsinformationen auf Bankniveau

Im Rahmen der Initiative erhalten berechtigte Krypto-Unternehmen kostenlosen Zugang zu denselben Cybersicherheitsinformationen, die derzeit auch mit traditionellen Finanzinstituten geteilt werden.

Beamte erklärten, die Maßnahme spiegele die wachsende Sorge über immer ausgefeiltere Angriffe wider, die auf Digital-Asset-Plattformen abzielen. Cory Wilson, stellvertretender Beigeordneter Minister für Cybersicherheit im Finanzministerium, sagte, die Cyberbedrohungen in diesem Sektor würden häufiger und komplexer, was eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Regierung und Industrie erforderlich mache.

Das Finanzministerium nannte keine konkreten Unternehmen, die für eine Teilnahme in Frage kommen, und veröffentlichte auch keine detaillierten Kriterien.

Zunehmende Hacks machen Schwachstellen der Branche sichtbar

Die Ankündigung folgt auf eine Reihe schwerer Sicherheitsverletzungen bei Krypto-Plattformen. In der vergangenen Woche war ein mutmaßlich mit Nordkorea in Verbindung stehender Angriff beteiligt, der zu einem Verlust von rund $285 million from Drift Protocol. führte.

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Branchenweit steigen die Verluste durch Cyberangriffe weiter an, wobei in den vergangenen Jahren jährlich Milliarden von US-Dollar gestohlen wurden. Weitere Vorfälle in diesem Jahr umfassen Angriffe mit Schäden in zweistelliger Millionenhöhe sowie eine separate Sicherheitsverletzung bei einem Betreiber von Krypto-Geldautomaten, bei der mehr als 3 Millionen US-Dollar entwendet wurden.

Trotz verstärkter Durchsetzungsmaßnahmen und Warnungen der US-Behörden nutzen Cyberkriminelle und staatlich unterstützte Akteure weiterhin technische Schwachstellen aus und nehmen gezielt Mitarbeitende von Krypto-Unternehmen ins Visier.

Regierungsinitiative zur Stärkung der Sicherheit digitaler Vermögenswerte

Vertreter des Finanzministeriums erklärten, die Initiative sei Teil eines umfassenderen Vorstoßes, Digital-Asset-Unternehmen enger in den Sicherheitsrahmen des Finanzsystems einzubinden.

Luke Pettit, Beigeordneter Minister für Finanzinstitute, sagte, die Widerstandsfähigkeit von Krypto-Unternehmen gewinne zunehmend an Bedeutung, da ihre Rolle im US-Finanzsystem wachse.

Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund breiterer politische Debatten über die Finanzierung der Cybersicherheit, einschließlich vorgeschlagener Budgetkürzungen bei Bundesprogrammen, die für den Austausch von Bedrohungsinformationen mit private-sector organizations. verantwortlich sind.

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