Apple dürfte sein erstes faltbares iPhone im Rahmen eines September-Events vorstellen. Aktuelle Hinweise aus der Lieferkette sprechen für einen Verkaufsstart am 18. September.
Wichtigste Punkte:
- Apple soll sein erstes faltbares iPhone im September zusammen mit den iPhone-18-Pro-Modellen präsentieren
- Eine Keynote am 9. September würde Vorbestellungen ab 12. September und den Verkaufsstart am 18. September bedeuten
- Prognosen gehen auseinander – ein prominenter Analyst rechnet mit Vorbestellungen erst im vierten Quartal
Signale zum Starttermin des iPhone Fold
Ein auf Weibo aktiver Leaker mit dem Namen Fixed Focus Digital hat in diesem Monat angedeutet, dass das Faltgerät, weithin als iPhone Ultra gehandelt, im Zeitplan liegt. Ein anfängliches Problem beim Hochfahren der Produktion in der frühen Fertigungsphase sei inzwischen behoben, heißt es in dem Beitrag. Die Fertigungslinien seien Ende Juli eingerichtet worden – nur wenige Wochen vor dem erwarteten Apple-Event.
Auf Basis des gewohnten Veröffentlichungsrhythmus von Apple haben Branchenbeobachter hochgerechnet, dass eine Keynote am Mittwoch, 9. September, Vorbestellungen ab Samstag, 12. September, und erste Auslieferungen am Freitag, 18. September, nach sich ziehen würde. Ein um eine Woche verschobenes Event würde beide Termine entsprechend nach hinten schieben, sodass der Marktstart auf den 25. September rutschen könnte.
Der Technologiejournalist David Phelan kommt in einer separaten Analyse ebenfalls auf den 18. September als Termin für den Marktstart. Ein echtes Problem in der Lieferkette hätte sich seiner Einschätzung nach längst in deutlich mehr Berichten niedergeschlagen. Phelans Einschätzung folgt auf Monate widersprüchlicher Hinweise zu Scharnierkomponenten, Display-Ausbeute und Fertigungskapazitäten in den Werken, in denen das Gerät gebaut wird.
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Ming-Chi Kuo warnt vor Wartezeit bis ins vierte Quartal
Nicht alle Prognosen decken sich. Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo hat argumentiert, Apple werde sich am Fahrplan des iPhone X orientieren: Vorstellung im September, Vorbestellungen aber erst im vierten Quartal – ähnlich wie 2017, als Käufer rund sechs Wochen warten mussten.
Kuo sieht den Einstiegspreis zwischen 2.300 und 2.500 US-Dollar und erwartet, dass die erste Charge unmittelbar nach Freischaltung der Vorbestellungen vergriffen sein wird. Die Terminfrage wiegt in diesem Jahr besonders schwer, da das reguläre iPhone 18 den Herbst Berichten zufolge komplett auslassen und stattdessen erst im Frühjahr 2027 erscheinen soll. Damit würden die Pro-Modelle und das buchähnlich aufklappbare Foldable allein im Mittelpunkt des September-Events stehen.
Foxconn kämpft mit Scharnier- und Display-Hürden
Fertigungspartner Foxconn nimmt in seinen chinesischen Werken aktuell nach Angaben aus der Lieferkette die letzten Anpassungen für die Massenproduktion vor.
Ein Bericht hat herausgestellt, dass noch immer an der technischen Validierung von Falt-Display und Scharniermechanismus gearbeitet werde – ein Schritt, der den Zeitplan um bis zu zwei Monate strecken könnte.
Seit dem Frühjahr ist der Fahrplan mehrfach ins Rutschen geraten. Bereits im Mai war von Problemen bei der Scharnierhaltbarkeit in Testreihen die Rede. Im Juli hieß es dann, die Massenproduktion sei angelaufen – nur um wenig später erneute Warnungen vor ausstehenden Validierungsschritten zu hören.
Apple soll seine Zulieferer mittlerweile angewiesen haben, in diesem Jahr rund 10 Millionen Einheiten des Geräts vorzubereiten – ein Ziel, das über der internen Vorgabe von zuvor 7 bis 8 Millionen Stück liegt.
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