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Vitalik Buterin verabschiedet sich wegen Datenschutzbedenken von Cloud‑KI und enthüllt sein lokales, sicheres Setup

Vitalik Buterin verabschiedet sich wegen Datenschutzbedenken von Cloud‑KI und enthüllt sein lokales, sicheres Setup

Vitalik Buterin, Mitgründer von Ethereum (ETH), offenbarte in einem am Mittwoch veröffentlichten Blogbeitrag, dass er sein gesamtes KI‑Setup auf lokaler Hardware betreibt und dabei selbst entwickelte Schutzmechanismen nutzt, um zu verhindern, dass Agenten Nachrichten versenden oder Krypto bewegen, ohne eine ausdrückliche menschliche Zustimmung.

Buterins lokale KI‑Architektur

Buterin sagte, dass er das Open‑Source‑Modell Qwen3.5:35B nutzt, das lokal über llama-server auf einem Laptop mit einer Nvidia‑5090‑GPU läuft. Das Setup erreicht 90 Token pro Sekunde, was er als schnell genug bezeichnete, um praxistauglich zu sein.

Er speichert einen vollständigen Dump der Wikipedia‑Artikel und technischer Dokumentationen auf seinem Rechner.

Das Ziel ist es, Anfragen an externe Suchmaschinen zu minimieren, die er als Datenschutzleck betrachtet.

Außerdem entwickelte und veröffentlichte er einen Messaging‑Daemon als Open Source, der es seinem KI‑Agenten ermöglicht, Signal‑Nachrichten und E‑Mails frei zu lesen, aber jegliche ausgehende Kommunikation an Dritte blockiert, sofern sie nicht zuvor manuell von einem Menschen freigegeben wurde.

Buterin riet Teams, die KI‑verbundene Ethereum‑Wallet‑Tools entwickeln, das gleiche Design zu übernehmen.

Er schlug vor, autonome Transaktionen auf 100 US‑Dollar pro Tag zu begrenzen, wobei alles darüber hinaus eine Bestätigung erfordert. Dieser Ansatz spiegelt wider, wie er bereits seine eigenen Bestände verwaltet – er hält 90 % seiner Gelder in einer multisig‑Safe‑Wallet, deren Schlüssel auf vertrauenswürdige Kontakte verteilt sind, sodass keine einzelne Person zum Single Point of Failure wird.

„Die neue Zwei‑Faktor‑Authentifizierung ist der Mensch und das LLM“, schrieb er.

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Warnung vor bösartigen KI‑Tools

Buterin begann den Beitrag mit dem Hinweis auf Sicherheitsforscher, die herausfanden, dass etwa 15 % der von der Community entwickelten Tools für OpenClaw – inzwischen das am schnellsten wachsende GitHub‑Repository der Geschichte – bösartige Anweisungen enthielten. Einige dieser Tools schafften Nutzer­daten heimlich außer Haus, ohne dass der Nutzer etwas davon bemerkte.

Der Beitrag stellt eine konkrete Fortsetzung von Buterins früheren Forderungen nach datenschutzfreundlicher KI dar.

Im Februar skizzierte er eine Ethereum‑KI‑Roadmap mit vier Quadranten, die private KI‑Nutzung, Agentenmärkte und Governance abdeckt. Diesmal bot er einen detaillierten Einblick darin, wie er diese Prinzipien persönlich umgesetzt hat.

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