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Vitalik enthüllt, dass Ethereum nun gegen das positioniert ist, was Krypto-VCs tatsächlich finanzieren wollen

Vitalik enthüllt, dass Ethereum nun gegen das positioniert ist, was Krypto-VCs tatsächlich finanzieren wollen

Ethereum (ETH)‑Mitgründer Vitalik Buterin hat eine Vision für dezentralisierte Stablecoins skizziert, die stark im Gegensatz dazu steht, wohin sich ein Großteil des Wagniskapitals der Kryptoindustrie bewegt. Er rahmt Ethereum als langfristige Wette auf monetäre Souveränität statt auf kurzfristige Finanzialisierung.

In einem Post als Reaktion auf Kommentare zu Ethereums Rolle im breiteren Krypto-Ökosystem argumentierte Buterin, dass das Netzwerk sich zunehmend gegen Entwicklungen positioniere, die von vielen Krypto-Investoren bevorzugt werden, darunter verwahrte Stablecoins, zentralisierte DeFi‑Strukturen und renditegetriebene Finanzprodukte.

Stattdessen, sagte er, „verfünffache“ Ethereum sein Engagement für souveräne Individuen durch Systeme, die so ausgelegt sind, dass sie politischen und monetären Stress über Jahrzehnte hinweg standhalten.

Stablecoins jenseits des Dollars neu denken

Im Zentrum von Butterins Ausführungen stand ein Aufruf zu besseren dezentralisierten Stablecoins.

Während er anerkannte, dass die Nachbildung des US‑Dollars kurzfristig akzeptabel sei, stellte er die langfristige Weisheit infrage, dezentrales Geld ausschließlich an eine einzige nationale Währung zu koppeln.

Auf einem Zeithorizont von mehreren Jahrzehnten, so Buterin, sollten Stablecoin‑Systeme Alternativen in Betracht ziehen, die glaubwürdig bleiben, selbst wenn der Dollar anhaltende Inflation oder einen Vertrauensverlust erleiden würde.

Er stellte dies nicht als kurzfristige Marktfrage dar, sondern als Teil einer umfassenderen Vision von Resilienz gegenüber Risiken durch Nationalstaaten.

Oracle-Kontrolle und Governance-Risiken

Buterin hob auch strukturelle Schwächen bestehender Stablecoin‑Designs hervor, insbesondere rund um Oracle‑Systeme.

Er warnte davor, dass Preisfeeds, die von großen Kapitalpools vereinnahmt werden können, Anreize für Protokolle schaffen, übermäßig viel Wert von ihren Nutzern zu extrahieren, um sich zu schützen.

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Diese Dynamik, so argumentierte er, sei eng mit dem von ihm beschriebenen „finanzialisierten Governance‑Modell“ verknüpft, bei dem tokenbasierte Kontrolle keine bedeutende Verteidigungssymmetrie aufweist und daher auf hohe wirtschaftliche Extraktion angewiesen ist, um sicher zu bleiben.

Buterin sagte, dieser Trade‑off untergrabe die Dezentralisierung und sei ein Hauptgrund dafür, dass er weiterhin für verbesserte DAO‑Designs eintrete, statt sie aufzugeben.

Staking‑Rendite als strukturelle Einschränkung

Eine weitere Herausforderung, die Buterin skizzierte, ist der Wettbewerb zwischen Staking‑Rendite und Stablecoin‑Design.

Hohe Staking‑Erträge, so sagte er, erschweren es, stabile Assets zu bauen, ohne den Nutzern suboptimale Ergebnisse aufzuerlegen.

Er beschrieb mehrere mögliche Wege nach vorn, darunter deutlich niedrigere Staking‑Renditen, alternative Staking‑Kategorien mit unterschiedlichen Risikoprofilen oder Mechanismen, die Slashing‑Risiko mit der Nutzbarkeit von Sicherheiten in Einklang bringen – und betonte zugleich, dass keiner dieser Wege einfach oder kostenlos ist.

Ethereums konträre Positionierung

Zusammengenommen stellen Butterins Ausführungen Ethereum als zunehmend im Widerspruch zu Krypto‑Modellen dar, die auf verwahrungsfreundliche Lösungen, gehebelte Rendite und schnelle Monetarisierung fokussiert sind.

Anstatt direkt mit Banken oder Fintech‑Plattformen zu konkurrieren, verortete er Ethereums langfristiges Wertversprechen in glaubwürdiger Neutralität, Dezentralisierung und Geldsystemen, die über die aktuellen Marktzyklen hinaus. Bestand haben können.

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