Große institutionelle Anleger hielten bis Ende 2024 mehr als die Hälfte aller Vermögenswerte in US-Spot-Solana (SOL)-börsengehandelten Fonds. Die 30 größten Inhaber akkumulierten im vierten Quartal über 540 Millionen US-Dollar an Positionen, wie aus 13F-Meldedaten hervorgeht, die vom Bloomberg-ETF-Analysten James Seyffart zusammengestellt wurden.
Was geschah: Institutionelle SOL-ETF-Akkumulation
Seyffart veröffentlichte die Daten diese Woche, basierend auf 13F-Meldungen, die Mitte Februar bei der Securities and Exchange Commission eingereicht wurden. Die Meldungen sind für alle Institutionen vorgeschrieben, die mehr als 100 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten verwalten.
Electric Capital, ein Venture-Capital-Unternehmen aus dem Silicon Valley, hielt mit fast 138 Millionen US-Dollar die größte Position. Goldman Sachs folgte mit 107,4 Millionen US-Dollar, während Elequin Capital, SIG Holding und Multicoin Capital die Top Fünf vervollständigten.
Morgan Stanley und Citadel Advisors tauchten ebenfalls unter den Käufern auf. Anlageberater stellten mit mehr als 270 Millionen US-Dollar den größten Anteil, gefolgt von Hedgefonds-Managern mit 186,4 Millionen US-Dollar, Holdinggesellschaften mit fast 60 Millionen US-Dollar, Brokerhäusern mit rund 20 Millionen US-Dollar und Banken mit 4,5 Millionen US-Dollar.
Der erste US-Spot-Solana-ETF begann am 28. Oktober mit dem Handel, nachdem Bitwise die SEC-Genehmigung erhalten hatte. Die kumulierten Zuflüsse über alle in den USA gelisteten Solana-Spot-ETFs haben seither 950 Millionen US-Dollar überschritten, wie Daten von Farside Investors zeigen – eine Zahl, die auch Privatanleger und kleinere Institutionen umfasst, die in 13F-Meldungen nicht erfasst werden.
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Warum es wichtig ist: Kursrückgang testet Überzeugung
Die institutionellen Positionen im vierten Quartal entsprachen rund 4,3 Millionen SOL-Token, die zum Jahresende mit etwa 124,95 US-Dollar pro Stück bewertet wurden. Als Seyffart seine Analyse veröffentlichte, war SOL auf 86,50 US-Dollar gefallen – ein Rückgang von mehr als 30 %.
Trotz dieses Rückgangs sind die Nettozuflüsse in Solana-ETFs in den letzten Monaten relativ stabil geblieben. Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas merkte letzte Woche an, dass der institutionelle Besitzanteil von 50 % auf eine Käuferbasis hinweist, die eher auf langfristige Positionierung als auf kurzfristigen Handel ausgerichtet ist.
Aktualisierte Meldungen für das erste Quartal 2025 werden erst Mitte Mai verfügbar sein, sodass unklar bleibt, wie die Institutionen auf den Kursrückgang reagiert haben – und das noch für mehrere Wochen.
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