Solana (SOL) Exchange-Traded-Funds haben seit dem 10. Februar Nettozuflüsse von 30,33 Millionen US-Dollar angezogen und in diesem Monat nur drei negative Tage verzeichnet, obwohl Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) ETF-Produkte zusammen 1,43 Milliarden US-Dollar verloren haben – im selben Zeitraum.
Was passiert ist: Solana-ETFs trotzen dem Trend
Bitcoin-ETFs verzeichneten im Februar nur an sieben Handelstagen Zuflüsse, doch diese positiven Sitzungen reichten nicht aus, um den Schaden auszugleichen. Die Nettoabflüsse für den Monat erreichten bis zum 24. Februar 939,94 Millionen US-Dollar.
Ethereum-ETFs folgten einer ähnlichen Entwicklung und verzeichneten Nettoabflüsse von 490,58 Millionen US-Dollar.
Die Nachfrage nach beiden Produkten ist uneinheitlich, was die Vorsicht institutioneller Anleger vor dem Hintergrund erhöhter makroökonomischer Unsicherheit widerspiegelt.
Solana-gebundene Fonds hingegen haben seit Mitte Februar durchgehend Zuflüsse verzeichnet. XRP (XRP) ETFs schnitten schlechter ab, mit Abflüssen an drei Sitzungen und Nullzuflüssen an vier weiteren.
In absoluten Zahlen bleiben die Solana-ETF-Zuflüsse deutlich kleiner als jene der Bitcoin-Produkte. Bitcoin- und Ethereum-Fonds machen weiterhin den Großteil des institutionellen Krypto-Engagements und der Kapitalallokation aus, was bedeutet, dass die Divergenz eher eine kurzfristige Rotation als eine grundlegende Positionsverschiebung widerspiegeln könnte.
Warum es wichtig ist: Kurs am Wendepunkt
Trotz des ETF-Rückwinds ist SOL im vergangenen Monat um 32,8 % gefallen und spiegelt damit die Schwäche bei den wichtigsten digitalen Vermögenswerten wider. Der Token wurde zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nach einem Intraday-Anstieg von 7 % bei 82,15 US-Dollar gehandelt, während die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung um rund 32 Milliarden US-Dollar zulegte.
Technische Analysten bleiben vorsichtig. Marktkommentator Alejandro identifizierte 45 US-Dollar als mögliches Abwärtsziel, während Analyst Whale Factor SOL als in eine hochwahrscheinliche „Make-or-Break“-Zone auf dem 4-Stunden-Chart eintretend beschrieb und feststellte, dass die Keilformation kurz vor der Erschöpfung steht.
Whale Factor skizzierte zwei Szenarien: Ein klarer Ausbruch über 82 US-Dollar könnte die makroökonomische Widerstandszone von 97–100 US-Dollar anvisieren, während ein Scheitern beim Halten der Unterstützung bei 78 US-Dollar die Tür für einen erneuten Test von 68 US-Dollar öffnen würde. Ob die ETF-Zuflussserie sich in eine nachhaltige Kursunterstützung übersetzen kann, bleibt eine offene Frage.
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