Bitcoin (BTC)-Bestände auf zentralisierten Börsen sind auf den niedrigsten Stand seit 2019 gefallen. Spot‑ETFs und Programme für Unternehmensschatzhaltungen absorbieren zusammen 2,4 Millionen BTC – rund 11 % des Gesamtangebots –, während der Vermögenswert unter 70.000 $ bei anhaltender Marktvolatilität handelt.
Was passiert ist: Abfluss der Börsenreserven
Ein Bericht des CryptoQuant‑Analysten Darkfost stellte fest, dass die an Börsen gehaltenen Bitcoin auf etwa 2,7 Millionen BTC gesunken sind – ein Niveau, das es seit 2019 nicht mehr gegeben hat. Der Rückgang beschleunigte sich nach dem Zusammenbruch von FTX im November 2022, als Nutzer in nur einem Monat mehr als 325.000 BTC aus Börsenwallets abzogen.
Unter den auf Privatanleger ausgerichteten Plattformen hält Binance rund 20 % des verbleibenden Börsenangebots.
Unter Einbeziehung institutioneller Handelsplätze rangiert Coinbase Advanced als größter Einzelverwahrer mit etwa 800.000 BTC – rund 200.000 BTC weniger als im Juli 2025.
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Warum es wichtig ist: Angebotsverknappung voraus
Analysten identifizierten zwei strukturelle Kräfte neben den FTX‑Folgen, die die Angebotsverschiebung antreiben. Spot‑Bitcoin‑ETFs, die im Januar 2024 aufgelegt wurden, als die Börsenreserven noch über 3,2 Millionen BTC lagen, halten inzwischen zusammen rund 1,3 Millionen BTC – etwa 6,7 % des Gesamtangebots, das in Verwahr‑Cold‑Storage gebunden ist.
Digitale Unternehmensschatzhaltungen machen weitere rund 1,1 Millionen BTC aus, also knapp 5 % des Angebots. Da sowohl ETFs als auch Unternehmensbilanzen immer größere Teile des umlaufenden Bitcoin absorbieren, verknappt sich die verfügbare Liquidität an Börsen weiter – eine Dynamik, von der Analysten sagen, sie könnte die langfristige Preisbildung beeinflussen.
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