Ethereum (ETH) Mitgründer Vitalik Buterin hat einen offenen Brief veröffentlicht, in dem er den Tornado Cash-Entwickler Roman Storm vor dessen anstehender Verurteilung unterstützt.
Storm drohen bis zu fünf Jahre Haft, nachdem er im August wegen Verschwörung zum Betrieb eines nicht lizenzierten Geldübertragungsdienstes verurteilt wurde.
Buterin stellte Privacy-Tools als grundlegende Schutzmechanismen gegen digitale Überwachung dar – und nicht als kriminelle Instrumente.
Was passiert ist
Eine Bundesjury verurteilte Storm im August 2025, kam jedoch bei schwerwiegenderen Anklagen wie Geldwäsche und Sanktionsverstößen zu keinem einstimmigen Urteil.
Die Ethereum Foundation und Keyring Network starteten im Oktober 2025 eine gemeinsame Initiative, bei der für zwei Monate Protokollgebühren aus zkVerified-Vaults in Storms Rechtsschutz flossen.
Die Foundation sagte 500.000 US‑Dollar für Storms Anwaltskosten zu.
Storms Rechtshilfefonds sammelte 2025 über 6,39 Millionen US‑Dollar von Unterstützern, darunter auch Buterin, ein.
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Warum das wichtig ist
Der Fall rückt die wachsenden rechtlichen Risiken für Entwickler von datenschutzorientierten Blockchain-Technologien in den Fokus.
Storms Mitgründer Alexey Pertsev wurde im Mai 2024 in den Niederlanden zu 64 Monaten Haft verurteilt.
Der amtierende stellvertretende Justizminister Matthew Galeotti erklärte im August 2025, dass das Schreiben von Code ohne kriminelle Absicht kein Verbrechen sei, auch wenn seine Aussagen rechtlich nicht bindend sind.
Die Strafverfolgung der Tornado-Cash-Entwickler hat die Kryptobranche gespalten in der Frage, ob die Erstellung von Software kriminelles Verhalten darstellt, wenn Dritte sie für illegale Zwecke missbrauchen.
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