Der erfahrene Trader Peter Brandt bezeichnete XRP (XRP) als stärksten Kandidaten für den realweltlichen Transaktions-einsatz, obwohl er zugleich warnte, dass die meisten Kryptowährungen letztlich wertlos werden.
Zentrale Punkte:
- Peter Brandt nannte XRP in einem Crypto-Banter-Interview den besten Kandidaten für Transaktionszwecke.
- Er ordnete zwei weitere große Coins knapp hinter XRP ein und warnte zugleich, dass die meisten Token scheitern werden.
- Die Aussage überraschte Zuschauer, da er XRP jahrelang öffentlich kritisiert hatte.
Brandt nennt XRP seine erste Wahl für Zahlungen
Brandt äußerte sich in einem Crypto Banter-Interview mit Moderator Ran Neuner, der später zugab, dass ihn die Antwort auf dem falschen Fuß erwischt habe. Auf die Frage, welche Coin die besten Chancen habe, reale Transaktionen abzuwickeln, antwortete er, dass XRP wohl die beste Wette sei, mit Solana (SOL) und Ethereum (ETH) dicht dahinter. Er stellte die Wahl als Wette darauf dar, welches Netzwerk Alltagszahlungen in großem Maßstab tragen könne.
Neben dem Lob stand jedoch eine deutliche Warnung.
Brandt sagte den Zuschauern auch, dass viele digitale Assets sich letztlich als wertlos erweisen würden, und genau diese Mischung aus Anerkennung und Vorsicht trug dazu bei, dass sich der Clip so schnell in den Krypto‑Sozialen‑Medien verbreitete.
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Warum der Solana-Nick wichtig ist
Die Reaktionen bauten sich schnell auf, weil Brandt jahrelang XRP und dessen lautstärkste Anhänger kritisiert hatte. Crypto Banter Clips teilte den Ausschnitt am 30. Mai mit einer Bildunterschrift, die fragte, ob er den Token wirklich unterstützt habe, und der Beitrag zog große Aufmerksamkeit auf sich.
Neuner sagte in der Sendung erneut, er hätte nie erwartet, dass der Trader positiv über XRP sprechen würde.
Die Empfehlung wog umso schwerer, weil sie von ihm kam. Brandt hat sich über fünf Jahrzehnte als disziplinierter Chart-Trader einen Namen gemacht, was seiner Aussage zur XRP‑Nutzbarkeit mehr Gewicht verleiht als üblichem Community‑Hype.
Für auf Zahlungen fokussierte Anleger wirkte der Moment wie eine seltene Schnittmenge zwischen einem langjährigen Zweifler und der eigenen Basis des Assets.
Brandts langer XRP‑Konflikt
Die Überraschung passt zu seiner jüngeren Vorgeschichte. Im Dezember 2025 bezeichnete er XRP‑Trader als eine der leichtesten Gruppen, die sich provozieren lassen, und stellte XRP‑ und Silber‑Fans als die stursten Bullen dar, die er in fünf Jahrzehnten Handel erlebt habe. Er hatte sich zudem jahrelang über dieselbe Gruppe lustig gemacht und deren Überzeugung als ständiges Ziel behandelt.
Seine Sicht war jedoch nie völlig einseitig.
Im Oktober 2025 veröffentlichte er ein sauberes XRP‑Chart und fragte seine Follower im April 2026, wo der Token Unterstützung finden könnte, während XRP am Dienstag bei etwa 1,26 US‑Dollar gehandelt wurde. Die jüngste Bemerkung fügt sich in dieses Muster ein: frisches Lob für einen konkreten Anwendungsfall, gepaart mit tiefem Zweifel am Rest des Marktes.
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