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XRP-Rentabilität wird erstmals seit 2022 negativ

XRP-Rentabilität wird erstmals seit 2022 negativ

XRP (XRP), der native Token des Ripple Network, ist auf 1,40 $ gefallen und weist nun eine negative On-Chain-Rentabilität auf, da Anleger massive Verluste realisieren und das Spent Output Profit Ratio erstmals seit 2022 unter 1 fällt.

Was passiert ist: XRP-Rentabilität wird negativ

Laut Daten von Glassnode begann der Rückgang im August 2025, als XRP von 3,50 $ Mitte Juli auf 2,40 $ Ende Oktober in einem stetigen Abwärtstrend fiel – ein Rückgang um 27 %. Langfristige Halter, die vor November 2024 akkumuliert hatten, reagierten darauf, indem sie ihre Ausgaben um 580 % erhöhten, von 38 Millionen $ pro Tag auf 260 Millionen $ pro Tag.

Diese Verkäufe setzten sich bis Anfang November fort – ein Muster, das Analysten als Verteilung in Schwäche statt in Stärke beschrieben.

Anders als frühere Gewinnmitnahmewellen, die mit Kursanstiegen zusammenfielen, stiegen erfahrene Trader einfach aus Positionen aus und erhöhten den Abwärtsdruck.

Bis Mitte November war der Anteil des XRP-Angebots im Gewinn auf 58,5 % gefallen, den niedrigsten Stand seit November 2024, als der Token 0,53 $ wert war.

Zu diesem Zeitpunkt wurde XRP bei rund 2,15 $ gehandelt – viermal höher als der Preis ein Jahr zuvor – doch mehr als 41 % des Angebots lagen im Minus, ein Zeichen dafür, dass der Markt strukturell fragil war und von späten Käufern dominiert wurde.

Der Preis fiel dann Mitte November unter 2 $, und der geschätzte 30-Tage-Markt-Durchschnitt der täglich realisierten Verluste schnellte auf 75 Millionen $ hoch. Jedes Mal, wenn XRP seit Jahresbeginn die Marke von 2 $ erneut testet, realisieren Anleger zwischen 500 Millionen $ und 1,2 Milliarden $ an Verlusten pro Woche, wodurch 2 $ zu einer wichtigen psychologischen Marke wird.

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Warum es wichtig ist: Kapitulation oder Kollaps

XRP wird jetzt bei 1,40 $ gehandelt, unterhalb der aggregierten Kostenbasis der Halter, was den Panikverkauf erklärt. Die Frage ist, ob dies eine Kapitulation darstellt – ein schmerzhafter, aber vorübergehender Ausverkauf schwacher Hände – oder etwas Strukturelleres.

Experten argumentieren, dass Ersteres zutrifft. Sie verweisen darauf, dass die Fundamentaldaten heute stärker sind als während des Rückgangs 2021–2022, als es noch keine regulatorische Klarheit rund um Ripple gab.

Der Präzedenzfall aus diesem früheren SOPR-Einbruch deutet darauf hin, dass eine Stabilisierung folgen könnte, allerdings erst nach einer Phase längerer Konsolidierung.

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