XRP (XRP) notiert weiter über der Unterstützung um 1,04 US-Dollar. Gleichzeitig geht die Aktivität großer Marktteilnehmer spürbar zurück, sodass ein nachhaltiger Ausbruch vorerst von einer Wiederbelebung der institutionellen Nachfrage abhängt.
Wichtige Punkte:
- Umfangreiche XRP-Transfers von und zu Binance sind in allen großen Größenklassen rückläufig – ein Hinweis darauf, dass Wale klare Richtungswetten meiden.
- Die durchschnittlichen monatlichen Zuflüsse an Börsen sind auf rund 3,6 Millionen XRP gefallen. Das mindert zwar den unmittelbaren Verkaufsdruck, signalisiert aber noch keine frische Akkumulation.
- Ein Anstieg über 1,12 US-Dollar könnte den Weg für eine Erholung in Richtung 1,16 US-Dollar ebnen, während eine erneute Ablehnung einen Rücklauf in den Bereich um 1,0440 US-Dollar begünstigen würde.
XRP: Aktivität der Wale
Große Transfers über Binance gelten häufig als Signal, ob Großanleger sich auf Verkäufe vorbereiten oder Bestände in private Wallets verschieben. Die aktuellen Daten deuten jedoch darauf hin, dass derzeit keine Seite klar die Kontrolle über die XRP-Ströme hat.
Laut Daten von CryptoQuant ist die Zahl der Transaktionen im Band zwischen 100.000 und 1 Million XRP sowie bei Transfers über 1 Million XRP deutlich gesunken. Damit nimmt das potenzielle Angebot ab, das tatsächlich an die Börse fließt.
Gleichzeitig schwächten sich die Abflüsse ab – ein Zeichen dafür, dass Wale ebenfalls keine nennenswerten Volumina in den Eigenbestand umschichten. Das Handelsgeschehen wird weiterhin von Transfers im Bereich 1.000 bis 10.000 XRP dominiert, die institutionelle Liquidität aber nicht ersetzen können. Die Großanleger bleiben damit abwartend.
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Entscheidende Ausbruchsmarken für XRP
Der breitere Rückgang der Binance-Zuflüsse stützt die Einschätzung, dass die monatelange, intensive Distribution an Schwung verliert. Die durchschnittlichen monatlichen Einzahlungen sanken auf rund 3,6 Millionen XRP – den niedrigsten in den Daten ausgewiesenen Wert. Das deutet auf eine Ermüdung der Verkäufer hin.
Allein geringerer Verkaufsdruck reicht jedoch nicht für einen klaren Aufwärtstrend. Käufer müssen das verfügbare Angebot weiterhin absorbieren und genügend Volumen aufbringen, um XRP aus der aktuellen Handelsspanne nach oben herauszulösen. Ein spürbares Comeback von Walen und institutionellen Investoren wäre ein deutliches Signal, dass Nachfrage die vorherige Distribution ablöst.
Die Kursentwicklung spiegelt dieses fragilere Gleichgewicht wider: Nachdem XRP zunächst Liquidität im Bereich um 1,16 US-Dollar abgeholt hatte, rutschte der Kurs in Richtung 1,04 US-Dollar ab. Anschließend etablierten Käufer ein höheres Tief oberhalb von 1,05 US-Dollar und trieben den Preis laut dem vorliegenden TradingView-Chart zurück in den Bereich um 1,07 US-Dollar.
Eine Rückeroberung der Marke von 1,12 US-Dollar würde das Szenario eines erneuten Tests von 1,16 US-Dollar untermauern.
Scheitert XRP hingegen erneut an diesem Widerstand, rückt die Unterstützungszone um 1,0440 US-Dollar wieder in den Fokus. Die aktuelle Seitwärtsphase folgt auf einen Rückgang von mehr als 72 % gegenüber dem Rekordhoch von 3,66 US-Dollar – eine Korrektur, die von monatelanger Distribution begleitet war, bevor die Börsenzuflüsse nachließen.
Die jüngsten Daten zeichnen damit das Bild eines Marktes, der sich auf ein Gleichgewicht zubewegt – von einer belastbaren Erholung kann jedoch noch keine Rede sein.
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