Über 20.000 Bitcoin-Millionärs-Adressen verschwanden in nur drei Monaten

Über 20.000 Bitcoin-Millionärs-Adressen verschwanden in nur drei Monaten

Bitcoin (BTC) hat im ersten Quartal 2026 mehr als 20.000 Millionärs-Adressen verloren, da ein Preisrückgang von 23 % Zehntausende Wallets unter die Schwelle von 1 Million US-Dollar gedrückt hat.

Rückgang der BTC-Millionärs-Wallets

Laut Daten von Finbold ist die Zahl der Bitcoin-Adressen mit einem Bestand von mindestens 1 Million US-Dollar gesunken: zwischen dem 1. Januar und dem 31. März fiel sie von 148.084 auf 127.494. Das entspricht 20.590 weniger Wallets, einem Rückgang von 13,90 % im Quartalsvergleich.

Der Rückgang spiegelte den Kursverfall von Bitcoin wider – von rund 88.700 US-Dollar zu Jahresbeginn auf 68.200 US-Dollar Ende März.

Adressen im Bereich von 1 Million bis 10 Millionen US-Dollar traf es am härtesten: Sie fielen von 131.716 auf 113.233 – ein Verlust von 18.483 Wallets.

Bestände von über 10 Millionen US-Dollar schrumpften ebenfalls und gingen von 16.368 auf 14.261 zurück.

Finbold merkte an, dass diese Verengung nicht zwangsläufig auf Kapitalflucht hindeutet. Stattdessen haben die fallenden Kurse Wallets unter die jeweiligen Vermögensschwellen rutschen lassen, ohne dass die Inhaber verkaufen mussten.

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Institutionelle Akkumulation und Jahresvergleich

Der Verlust im ersten Quartal übertraf den vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres deutlich. Im 1. Quartal 2025 verlor Bitcoin 13.942 Millionärs-Adressen – damit fiel die Verengung 2026 im Jahresvergleich 47,7 % stärker aus.

Große Vermögensverwalter, darunter BlackRock increased their Bitcoin holdings, bauten ihre Bitcoin-Bestände im Quartal aus, obwohl die Kurse fielen. Diese Divergenz deutet darauf hin, dass institutionelle Akteure weiterhin akkumulierten, während vor allem mittlere Anleger am stärksten unter dem kursbedingten Rückgang litten.

Eine einzelne Person kann mehrere Adressen kontrollieren, weshalb die Zahl der Wallets nicht direkt der Zahl der einzigartigen Investoren entspricht. Dennoch bleiben On-Chain-Verteilungsdaten ein vielbeachteter Indikator für die Marktgesundheit.

BTC-Kurs kämpft um die 70.000 US-Dollar

Bitcoin tut sich schwer, anhaltenden Auftrieb zu finden, seit der Kurs Anfang Februar unter 75.000 US-Dollar gefallen ist. Der Token wurde zeitweise bis auf 62.000 US-Dollar gehandelt und hat wiederholt daran gescheitert, sich über 73.000 US-Dollar zu halten. In den vergangenen zwei Monaten bewegte er sich überwiegend in einer Seitwärtsrange zwischen diesen Niveaus. Zum 10. April wurde BTC nahe 72.200 US-Dollar gehandelt – immer noch rund 43 % unter seinem Allzeithoch von über 126.000 US-Dollar aus Oktober 2025 (all-time high above $126,000).

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